Zitat: Für wirklich gutes Fernsehen braucht man dreierlei

„Für wirklich gutes Fernsehen braucht man dreierlei: Zeit, Reflexion, Geld. Natürlich kann man auch ohne Geld etwas hinkriegen und mit viel Geld nichts. Aber wenn auf eine oder zwei Zutaten verzichtet wird, scheitert alles. Bei den Öffentlich-Rechtlichen geht das meiste Geld für die Verwaltung drauf. Bei den Privaten dreht sich alles um Gewinn. Das heißt jedes Jahr weniger Geld fürs Programm, Hauptsache, man füllt die Sendezeit und hofft, dass es keinem auffällt.“

 

Oliver Kalkofe, Süddeutsche Zeitung, 12.06.2015

 

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Zitat: Daten sind der Strom der Digitalwirtschaft

„Denkt man diese These weiter, hieße das, dass die datenverarbeitenden Unternehmen so etwas wie die Netzbetreiber der Digitalwirtschaft sind. Allein, kein Netzbetreiber kanalisiert so viel Strom wie Google Daten. Es ist, als würden Siemens und General Electric ein Kartell bilden.“

 

Adrian Lobe, FAZ, 09.06.2015

 

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Link-Tipp: Zukunft des Journalismus: das Ende der Unabhängigkeit?

„Vor 50 Jahren saß die halbe Republik vor dem Fernseher, wenn MONITOR sendete. Heute sind es noch rund 3 Millionen Zuschauer. Ob öffentlich-rechtlich oder klassische Printmedien: Die Reichweiten sinken. Die Medien-Branche steht vor großen Umwälzungen. Das Geschäft mit Informationen wird zum Big Business globaler Unternehmen. Bestimmen künftig Google und Facebook darüber, was wir wissen und glauben sollen?“

 

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Landesfrauenrat Sachsen: Derzeitiger Frauenanteil im MDR-Rundfunkrat blamierend

„Der MDR-Rundfunkrat kann mit einem Frauenanteil von 11,7 Prozent nicht den Anspruch erfüllen, repräsentativ für die Gesellschaft zu sein. Die Möglichkeit der Veränderung besteht jetzt, da im Herbst 2015 die beteiligten Organisationen erneut ihre Vertreterinnen und Vertreter für die Besetzung des MDR-Rundfunkrates vorschlagen“, so der Sächsische Landesfrauenrat in einer Presseerklärung am 15.05.2015.

 

Mittlerweile hat man die einzelner Mitglieder bzw. deren entsendende Organisationen angeschrieben und diese aufgefordert, beim nächsten Mal Frauen zu entsenden.

 

Presseerklärung (pdf)

KEF sieht bei ARD und ZDF im Sportbereich „Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren … in Teilbereichen überschritten“

„Der Anzahlungsbestand Sport hat bei ARD und ZDF eine bedenkliche Höhe angenommen. Die Kommission sieht bei dem erreichten Kostenvolumen die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren erreicht und in Teilbereichen überschritten. …

Die Kommission ist der Auffassung, dass die Vorräte nicht über das derzeitige Niveau hinaus steigen sollten. Insbesondere beim Anzahlungsbestand Sport sieht sie bei dem erreichten Kostenvolumen die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren erreicht und in Teilbereichen überschritten. Dieser Befund wird auch durch die Ergebnisse des Leistungsberichts bestätigt (vgl. Tzn. 37 f.).“

 

(19. KEF-Bericht, S. 284)