Link-Tipp: Zukunft des Journalismus: das Ende der Unabhängigkeit?

„Vor 50 Jahren saß die halbe Republik vor dem Fernseher, wenn MONITOR sendete. Heute sind es noch rund 3 Millionen Zuschauer. Ob öffentlich-rechtlich oder klassische Printmedien: Die Reichweiten sinken. Die Medien-Branche steht vor großen Umwälzungen. Das Geschäft mit Informationen wird zum Big Business globaler Unternehmen. Bestimmen künftig Google und Facebook darüber, was wir wissen und glauben sollen?“

 

Ansehen

Landesfrauenrat Sachsen: Derzeitiger Frauenanteil im MDR-Rundfunkrat blamierend

„Der MDR-Rundfunkrat kann mit einem Frauenanteil von 11,7 Prozent nicht den Anspruch erfüllen, repräsentativ für die Gesellschaft zu sein. Die Möglichkeit der Veränderung besteht jetzt, da im Herbst 2015 die beteiligten Organisationen erneut ihre Vertreterinnen und Vertreter für die Besetzung des MDR-Rundfunkrates vorschlagen“, so der Sächsische Landesfrauenrat in einer Presseerklärung am 15.05.2015.

 

Mittlerweile hat man die einzelner Mitglieder bzw. deren entsendende Organisationen angeschrieben und diese aufgefordert, beim nächsten Mal Frauen zu entsenden.

 

Presseerklärung (pdf)

KEF sieht bei ARD und ZDF im Sportbereich „Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren … in Teilbereichen überschritten“

„Der Anzahlungsbestand Sport hat bei ARD und ZDF eine bedenkliche Höhe angenommen. Die Kommission sieht bei dem erreichten Kostenvolumen die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren erreicht und in Teilbereichen überschritten. …

Die Kommission ist der Auffassung, dass die Vorräte nicht über das derzeitige Niveau hinaus steigen sollten. Insbesondere beim Anzahlungsbestand Sport sieht sie bei dem erreichten Kostenvolumen die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren erreicht und in Teilbereichen überschritten. Dieser Befund wird auch durch die Ergebnisse des Leistungsberichts bestätigt (vgl. Tzn. 37 f.).“

 

(19. KEF-Bericht, S. 284)

Zitat: Schlechte, deutsche Nachrichten

„Hören Sie britische Nachrichten, die BBC, und deutsche Sender: Die Welt spielt bei uns nur dann eine Rolle, wenn irgendwo gemordet, gefoltert oder getötet wird. Wir haben einen sehr deutschen Blick auf die Welt, der sich nicht leicht irritieren lässt. Es sei denn, es gibt gewaltsame Zuspitzungen. Es wäre ein Riesenfortschritt, wenn das Humboldt-Forum dazu beitragen könnte, unsere Neugier auf die Welt jenseits von Konflikten steigern zu helfen.“

 

Frank-Walter Steinmeier, Süddeutsche Zeitung, 09.06.2015 (nicht online)

Zitiert: PR und Journalismus

Deutschlandfunk und die Initiative Nachrichtenaufklärung hatten zum Ersten Kölner Forum für Journalismuskritik gerufen. Helena Baers berichtete von den Diskussionen.

 

Es gibt inzwischen mehr PR-Redakteure als Journalisten. Für manche Journalisten sei es schwer, da zu widerstehen, denn PR erleichtere die Arbeit. Es gibt eine wachsende Gefahr, dass Redakteure von PR manipuliert werden. „Es gibt mehr Verdunkelungsexperten“, zitiert sie Peter Ludes.

 

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