Stefan Raue: „Die Einordnung ist das Wichtigste“

Wir haben, zugespitzt gesagt, die merkwürdige Diskussion, Medien wären gut, wenn sie nur das abbilden, was ist. Und so einfach ist die Geschichte nicht. Fakten sagen für sich gar nichts, die Einordnung ist das Wichtige, der Diskurs darüber ist das Wichtige. Meinung ist keine Kampfansage an den anderen, ist kein Beitrag zum inneren Bürgerkrieg. Es kommt nur darauf an, dass Meinungen in einer fairen Weise diskutiert werden können. …. Öffentlich-rechtliche Medien haben zwei Aufgaben: zu spiegeln, was in der Gesellschaft ist. Und es einzuordnen. Wir können auf keines von beiden verzichten.

Stefan Raue, faz.net, 15.11.2020 (online)

Zitiert: NDR – Erfolg schafft Spielraum für Umschichtungen

Das NDR Fernsehen steht im Moment sehr gut da, wir liegen bei acht Prozent Marktanteil im Norden und sind das reichweitenstärkste Dritte in Deutschland. Der Erfolg schafft Spielraum für Umschichtungen. Das werden wir jetzt auch tun. Es geht darum, die Innovationen beim seriellen Erzählen fortzusetzen. Hinzu kommen Partner aus anderen Ländern, die jeweils auch auf Medienförderungen zurückgreifen können. So hat man am Ende viel mehr Mittel für eine Produktion, als wenn man das alleine macht.

Frank Beckmann, epd medien, 23.10.2020 (online)

Zitiert: Sind Tweets, in denen auf eine Paywall verlinkt wird, Werbung?

Unlängst habe ich auf Twitter die Auffassung vertreten, dass Tweets mit Direktlinks auf ein kostenpflichtiges Verlagsangebot, die durch den Autor, der den fraglichen Artikel verfasst hat, selbst erfolgen, als werbliche Kommunikation zu betrachten sind und entsprechend gekennzeichnet werden müssen. Das hat zu…

Zitiert: Journalismus braucht funktionierende Öffentlichkeit als „Resonanzraum“

Zwei Drittel der republikanischen Wähler vertrauten vor allem Fox News, während für das Lager der Demokraten immerhin noch fünf Medien relevant seien, denen zumindest ein Drittel der Befragten vertraue. Eine gemeinsame Öffentlichkeit sei hier bereits eine Fiktion. Dies stehe durchaus im Einklang…

Zitiert: War ARD-Kulturplattform in einer früheren Rundfunkstaatsvertragsnovelle schon vereinbart worden

Der Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt, Kulturminister Rainer Robra (CDU), sagte laut epd medien (46/20, 13. November 2020), die Anstalten hätten mit der Kulturplattform einen Auftrag aus einer früheren Staatsvertragsnovelle umgesetzt, allerdings mit erheblicher Verspätung. „Insofern verwundert es, dass jetzt doch eine Art…