Zitiert: Die Ökosünden der Digitalindustrie

Die digitale Verschmutzung ist kolossal und nimmt immer schneller zu.„Als ich die Zahlen sah, habe ich mich gefragt: ‚Wie kann das sein?‘ “, erinnert sich die Informatikerin Françoise Berthoud. Umweltschädlich sind nicht nur die Milliarden Endgeräte (Tablets, PCs, Smart­phones). Auch die Daten, die…

Zitiert: Rückkehr zur Normalität hieße, Pandemien nicht verhindern zu können

Dass die Globalisierung in Verbindung mit der steigenden Nachfrage nach tierischem Eiweiß und der fraktalen Landwirtschaft am Rande der Regenwälder diese Ausbrüche wahrscheinlicher macht, und dass wir dringend die Laborkapazitäten ausbauen und mehr in die Gesundheitsversorgung an vorderster Front investieren müssen, wenn…

Zitiert: Hat die deutsche Auslandsberichterstattung blinde Flecken?

Der Historiker und Germanist Ladislaus Ludescher hat mehr als 1.300 Stunden Tagesschau ausgewertet und Leitmedien analysiert. Ein Gespräch über vergessene Welten und doppelte Standards. … Für das ARD-Studio in Nairobi gibt es zwei Korrespondenten und die sind für 38 afrikanische Staaten verantwortlich mit 870 Millionen Einwohnern. Im Fernsehstudio in Prag sitzen auch zwei ARD-Korrespondenten, und die haben als Gebiet Tschechien und die Slowakei mit 16 Millionen Einwohnern. Das zeigt die Relationen – und gibt natürlich auch ein Stück weit vor, welche Regionen wie stark abgebildet werden.

Ladislaus Ludescher, kontextwochenzeitung.de, 19.01.2022 (online)

Zitiert: Filmförderung – Frauen sind effizienter im Umgang mit Fördermitteln, bekommen aber ein um ein Drittel geringeres Budget

Die Filmindustrie gilt in sämtlichen Bereichen wie Produktion, Kamera, Regie oder Drehbuch als männerdominiert. Zwischen den Geschlechtern herrschen große Einkommensunterschiede. Geschlechterverhältnisse und -zusammenhänge in der deutschen Filmindustrie werden unter anderem an der Universität Rostock untersucht. Seit 2011 ist Professorin Elizabeth Prommer am…

Zitiert: Wenn man über die Medienkrise wie über die Coronakrise berichten würde

Ein Gedankenexperiment: Würde man über die Medienkrise so reden, wie man über die Coronakrise redet, dann klänge das in etwa wie folgt: „Die Inzidenz an Falschinformation pro 100.000 Ein­woh­ne­r*in­nen ist erneut auf ein Rekordhoch gestiegen. Die Kapazitäten für Faktenchecks werden knapp. Immer…