Zitiert: Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn

Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn – und das trifft es eigentlich ganz gut, auch hinsichtlich unserer kabarettistischen Programme. Wir machen gerne Politsatire, aber auch gehobenen Unfug. Letztlich muss aber alles besagtem Erkenntnisgewinn zugeführt werden. Ein schönes Beispiel das diesen Anspruch verkörpert, ist das Format „Beim Pelzig auf der Bank“, das wir im letzten Jahr mit Frank-Markus Barwasser gemacht haben. Das Ziel ist es, durch den satirischen Blick auf gesellschaftlich relevante Themen eine andere Perspektive zu bieten als das über klassische Dokumentationen oder Magazinbeiträge der Fall ist.

3sat-Koordinatorin Natalie Müller-Elmau, dwdl.de, 02.02.2022 (online)

Zitiert: Gute Filme werden nicht durch Algorithmen gemacht

Man könnte sagen: Es wird mehr produziert, aber die Dichte der Meisterwerke hat mit der Fluktuation unter den Programmchefs schwer abgenommen. …

Gute Sender (wie auch gute Filme, Verlagsprogramme und Zeitungen) werden nicht von Algorithmen gemacht, die richten sie vielmehr mittelfristig zugrunde. Die richtigen  Entscheidungen treffen Menschen mit Maßstäben – und zwar ihren eigenen.

Susan Vahabzadeh, sueddeutsche.de, 31.01.2022 (online)

Zitiert: TV-TÜV-Siegel Anke Engelke

Als Zuschauer ist man der humorbegabten, gesangstalentierten, showerfahrenen Engelke schon dankbar dafür, dass sie ihre öffentlichen Einsätze sehr genau auswählt. Allein ihre schiere Teilnahme an einem Format ist in der Regel wie ein verlässliches TÜV-Siegel, ausgestellt und aufgepappt durch den TV-Überwachungsverein Engelke.

Cornelius Pollmer, sueddeutsche.de, 26.01.2022 (online)

Zitiert: Fünf Landräte Baden-Württembergs fordern mehr Lokaljournalismus

Damit die Bevölkerung begreift, was vor Ort geschieht und sich darüber eine fundierte Meinung bilden kann, benötigt es einer umfassenden, sorgfältigen und ausgewogenen Berichterstattung. Kommunalpolitik braucht einen starken Lokaljournalismus. … Unser Anliegen an die Lokalpresse ist, Verwaltungen kritisch zu hinterfragen und darüber…

Zitiert: „Gespaltene Gesellschaft“ – gibt es die wirklich?

Medien erwecken leicht den Eindruck, es gebe oder drohe eine Spaltung, wenn sie zwei konträre Meinungen gegenüber- und so darstellen, als gäbe es für beide gleich viele Unterstützer. Das verzerrt die Wahrnehmung und hemmt politische Entscheidungen. Meinungsunterschiede dürfen nicht verschwiegen, aber auch nicht zu einer Spaltung verklärt werden.

Stefan Fries, medias res, 25.01.2022 (online)