Zitiert: Grenzen zum Kriegsaktivismus scheinen fließend

Die Qualität der Berichterstattung in Nachrichtenmedien schätzen die Befragten zwar durchweg als recht gut ein, aber der genau Blick – z.B. auf Deutschland – lässt aufhorchen: Mehr als die Hälfte der Befragten fühlt sich zwar aktuell informiert, aber deutlich weniger als die…

Zitiert: Durchökonomisierung journalistischer Inhalte schadet der Qualität

Das Verkaufbarkeitsdenken darf schon allein deshalb nicht auf die Spitze getrieben werden, weil es zu trügerischen Ergebnissen führen kann. Wer meint, die hohe Anzahl von Kunden auf einem Artikel sei zwangsläufig Ausdruck von Zustimmung, liegt falsch. Vieles spricht dafür, dass Blaulicht-, Skandal-…

Dokumentiert: Große Zahlen mit kleinem Hintergrund

Allein 2021 nutzte Monat für Monat mehr als 16 Millionen Menschen die Mediathek, das entspricht sechs Millionen mehr als im Vorjahr. Die Nutzungsdauer verdoppelte sich: auf mehr als 2 Millionen Stunden.

Patricia Schlesinger, SuperIllu, 5.1.2022

Was bedeutet das für die ARD-Mediathek konkret:

2020: 10 Millionen Nutzer im Monat nutzen 1 Million Stunden – je Nutzer sind das also 6 Minuten im Monat.

2021: 16 Millionen Nutzer im Monat nutzen 2 Millionen Stunden – je Nutzer sind das also 7,5 Minuten im Monat.

Zitiert: Öffentlich-rechtliche Sehvolumen-Erhöhung

Man erfährt in der Einleitung, dass die ZDF-Mediathek „inzwischen über 3 Millionen registrierte Nutzer:innen, von denen sich rund 800.000 pro Monat mindestens einmal anmelden“, habe. Dabei lässt sich die Mediathek ja auch unangemeldet nutzen. Oder sind sehr viele von den sehr, sehr…

Zitiert: Journalismus muss mehr als bisher vorausblicken

Journalismus ist primär eine rückblickende Tätigkeit. Über 90 Prozent der journalistischen Ressourcen (…) setzen wir (dafür) ein, zu verstehen und zu berichten, was gerade passiert ist oder was jetzt gleich unmittelbar passieren wird – (und) dann zu interpretieren, was das bedeutet. Die…