ZDF

Dokumentiert: ZDF-Intendant Thomas Bellut zu der Frage, warum das ZDF eigene „Digitalkanäle“ braucht und welchen medienpolitischen Handlungsbedarf er sieht

 

Im Promedia-Interview, dokumentiert auf medienpolitik.net, führt Thomas Bellut aus, warum das ZDF mindestens zwei eigene „Digitalkanäle“ braucht: „Es kann nicht darum gehen, eine bestimmte Zahl an Kanälen zu reduzieren, sondern konkrete Einsparpotentiale zu beschreiben. …  Wir haben mit diesen Angeboten zum ersten Mal in unserer 50jährigen Geschichte die Chance, außerhalb des Hauptprogramms neue Formate und neue Köpfe auszuprobieren. Alle anderen Player im deutschen TV-Markt sind spätestens seit Mitte der 90-er Jahre als Programmfamilien aufgestellt. … ZDFneo und ZDFinfo sind beim ZDF als Hauptabteilungen organisiert und vollständig in das Unternehmen integriert. Sie profitieren dadurch in hohem Maße von der Synergie mit anderen Bereichen und Redaktionen des Hauses.“

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Dokumentiert: Warum der ARD-Vorschlag zur Zusammenlegung der sechs „Digitalkanäle“ das ZDF schwächt

 

„ZDFinfo ist organisatorisch sehr eng mit den Hauptredaktionen des ZDF-Programms verzahnt und verfügt über keine eigenen Fachredaktionen. Viele neue Programme werden von Plattformredaktionen erstellt bzw. betreut. Eine Verschmelzung von ZDFinfo mit tagesschau24 würde zwangsläufig diese bewährten Strukturen zerstören und die Abläufe komplizieren. … Womöglich sollte man eher verstärkt über Gemeinsamkeiten von tagesschau24 und Phoenix nachdenken.“ So ZDF-Chefredakteur Peter Frey im Interview mit DWDL.

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Dokumentiert: Produzentenverbände kritisieren Produzentenallianz

In einem Brief schildern sechs Produzentenverbände (agdok, film und fernsehproduzentenverband nrw, filmbüro nw, Mittedeutscher Film- und Fernsehproduzentenverband, Verband Deutscher Filmproduzenten, VFFmedia) die aktuelle Situation der unabhängigen Produktionswirtschaft im Bereich des Dokumentarfilms. Sie stellen fest, dass die Produzentenallianz in den Verhandlungen mit ARD und ZDF keine wesentlichen Verbesserungen für die Dokfilmer erreicht haben.

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Dokumentiert: Entziehen sich die Jungen dem Fernsehen?

„Eine kontinuierliche Abwendung der jüngeren Generation vom Fernsehen lässt sich aus den Daten also nicht ablesen – ein Befund, der im Übrigen auch für die Drei- bis 13-Jährigen gilt. Die Schere zwischen der Verweildauer und der Tagesreichweite hat sich in den jüngeren Generationen dennoch weiter geöffnet: Der Kreis der täglichen Fernsehzuschauer ist hier gegenüber 2008 etwas kleiner geworden, aber dieser kleinere Zuschauerkreis lässt das Fernsehgerät länger eingeschaltet.“ Es gibt zwei gegenläufige Tendenzen bei den unter 30jährigen: höhere Verweildauer und geringere Tagesreichweite.

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Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)