Die Produzentenallianz fordert einen Paradigmenwechsel vom klassischen Auftrags- zum Lizenzmodell. Damit ist sie unter den Produzentenverbänden nicht allein. Interessant daran ist, dass man damit den Sendern bei faktisch gleichbleibender Vergütung weniger rechte zugestehen will – sowohl in der Frage der Weiterverbreitung in den Mediatheken wie auch bei der Mitsprache in der Produktion. Weiterlesen Produzentenvergütung: Oliver Castendyk fordert Modellwechsel von Auftragsproduktion zu Lizenzvergütung
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Zitat: Ranking-Shows sind ein Ausdruck des Ausleseprinzips
„Casting-Shows, auch manche Game-Shows, die nach dem Muster von „The winner takes it all“ funktionieren, appellieren an die Bereitschaft der Zuschauer, die „Härte“ der Auslese und des Lebens als unhintergehbare Bedingung unserer Existenz zu akzeptieren. Zivilisation aber bedeutet das Gegenteil: diese Härte eben nicht hinzunehmen, sondern ihr entgegenzuarbeiten. Und natürlich kann auch die Fernsehunterhaltung sich diesem humanen Prinzip verpflichten, besonders die öffentlich-rechtliche, und sie könnte das ohne nur Frieden und Eierkuchen zu präsentieren, was natürlich keinen großen Spaßfaktor hätte.“
Barbara Sichtermann, epdmedien 36/2014, S. 3
Pächter von Berghütten sollen Rundfunkbeitrag zahlen
Dies meldet die WELT am Sonntag. Ein entsprechendes Schreiben sei bereits verschickt worden. Ein Pächter wurde aufgefordert, fast 5000 Euro nachzuzahlen. Laut WELT am Sonntag will sich der Deutsche Alpenverein, der der Besitzer vieler dieser Berghütten ist, gegen die Erhebung von Rundfunkgebühren wehren, da Fernsehen auf den Berghütten gar nicht erlaubt sei. Der Pächter hatte das Schreiben des Beitragsservice an den DAV weitergeleitet.
Lokalfunkförderung durch öffentlich-rechtlichen regionalen Sparten-TV-Kanal?
Der ORF denkt über einen Regional-TV-Spartenkanal nach. Ob dies Sinn macht, darüber streiten die privaten TV-Sender. „Wenn der ORF mit Lokal-Sendern im Bereich der Contentproduktion und Vielfalt zusammenarbeitet, ergeben sich viele neue und intelligente Formen einer Kooperation die das Segment lokaler Bewegbildberichterstattung auch entscheidend stärken könnte“, so der W-24 Geschäftsführer Marcin Kotlowski.
Zitat: ARD und ZDF messen sich selbst mit anderem Maßstab
„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk … tut sich offensichtlich auch schwer damit, die Maßstäbe, die er in seinen Berichten an Dritte anlegt, selbst einzuhalten. Würden sich ARD und ZDF in ihren Magazinen so intensiv um eigene Verfehlungen der vergangenen Jahre kümmern (von der Schleichwerbung über Politikereinfluss bis zum zweifelhaften Tochterfirmengeflecht) wie um die in Wirtschaft und Politik, die Sendezeit reichte nie und nimmer aus.“
