Zitiert: Florian Silbereisen hat mehr Fans als FDP Wähler und Wählerinnen

Wenn mehr als fünf Millionen Menschen eine Florian-Silbereisen-Show einschalten, dann sind das nur geringfügig weniger als jene 5,3 Millionen Menschen, die bei der Bundestagswahl 2021 der FDP ihre Stimmen gegeben haben. Das könnte die Frage aufwerfen: Wenn Silbereisen aus der ARD verbannt…

Zitiert: Der kleine Nenner der deutschen Bundesländer-Medienpolitik

Weil sich die bunten Bundesländer-Regierungskoalitionen halt immer einigen müssen, basiert die deutsche Bundesländer-Medienpolitik auf derart kleinen Nennern, dass Parteigrenzen nicht erkennbar sind. Was natürlich nicht heißt, dass die deutsche Bundesländer-Medienpolitik immer oder oft recht hätte. […] Wem sich in Medien-Dingen eher vertrauen lässt – der parteiübergreifend einigen Bundesländer-Medienpolitik mit ihren über Jahrzehnte verkrusteten Mechanismen, oder der EU, die sich jede Menge neue Kompetenzen schafft, ohne schon mal bewiesen zu haben, dass sie sinnvolle Medienpolitik kann, bleibt eine brisante Frage.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 18.4.2023 (online)

Zitiert: Mehr Programmbeobachtung

Der Medienkritiker René Martens plädiert für eine kontinuierliche Programmbeobachtung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens jenseits von „Tatort“ und Talkshow. „In der Diskussion übers Öffentlich-Rechtliche wird wenig über Inhalte gesprochen“, sagte Martens in der aktuellen Folge des Medien-Podcasts „Läuft“ von „epd medien“ und dem Grimme-Institut.…

Zitiert: Carsten Brosda fordert vom Zukunftsrat langfristige Perspektive für ARD und ZDF

Öffentlich-rechtliche Angebote sollten „nicht bloß eine Ausfallbürgschaft für private Medien“ sein, sondern „eine echte Alternative, die antreibt und die blinden Flecken profitorientierten Medien­schaffens ausleuchtet“. Der Zukunftsrat könne Politik nicht ersetzen, aber den ersten Aufschlag liefern, der die breite Debatte ermögliche. Für „fatal“…

Zitiert: Öffentlich-rechtliche Rundfunksender steigen bei Twitter aus

Kanadas öffentlich-rechtlicher Rundfunksender CBC nicht mehr bei Twitter […] Der Sender begründete die Entscheidung am Montag damit, dass Twitter CBC und seine französischsprachige Version Radio-Canada als „regierungsfinanziert“ gekennzeichnet habe, wie dies bisher nur bei Medien autoritär geführter Länder wie Russland oder China…