Zitiert: Es braucht die Abweichung

„Aber das Problem bei den Algorithmen bei Netflix und Co. ist, dass sie davon ausgehen, dass man immer dasselbe sehen will. Machst du mal einen Fehler und schaust irgendeinen Unsinn — zack, bekommst du nur noch Mist vor geschlagen.“ Und dann gibt es noch ein grundsätzliches Problem mit algorithmisierten Vorschlägen, quasi eines von gesellschaftlicher Tragweite: Fortschritt wird unmöglich gemacht. Denn dafür braucht es Abweichung vom Gewohnten, Irritation. „Schau dir Kultformate von früher an: Flash Gordon, Blues Brothers, La Boum. Viele waren Flops, sind erst später cool geworden, als die Zeit reif dafür war.“ (Paid)

Oliver Kalkofe, zeit.de, 24.06.2023 (online)

Zitiert: Kann das Bundesverfassungsgericht die Sender zu mehr Ausgewogenheit und Vielfalt verpflichten?

Vor ein paar Wochen gelangte ein merkwürdiger Beschluss des Bundesverfassungsgerichts ans Tageslicht. Eigentlich eine Nicht-Entscheidung, zwei Seiten kurz, es ging um die Beschwerde eines verärgerten Medienkonsumenten gegen den Rundfunkbeitrag. Der Mann fand, der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse umfassend über alle gesellschaftlichen Strömungen berichten,…

Zitiert: Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel gefährdet Medienvielfalt?

Kinder sollen medial weniger mit Werbung für Produkte mit viel Zucker, Salz oder Fett in Kontakt kommen. Ein geplantes Werbeverbot für solche Lebensmittel stößt auf Kritik – auch von den Landesmedienanstalten. Die sehen die Medienvielfalt gefährdet. In Großbritannien, Irland, Schweden, Polen oder…

Zitiert: Versemmelt die ARD die Zukunft des Hörspiels?

In den vergangenen Wochen haben sich diverse ARD-weite Prüfgruppen mit unterschiedlichen Programminhalten befasst. Ihr Auftrag: Szenarien zu erarbeiten, wie die ARD auf den einzelnen Feldern jeweils effizienter werden kann. […] Eine dieser Prüfgruppen hat sich das Hörspiel vorgenommen. Vier Szenarien stehen offenbar…