Zitiert: Was muss in die Hauptprogramme

Als die Politik im Herbst ihre Sparpläne für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk publik gemacht hat und plötzlich zur Debatte stand, ob vielleicht 3sat eingestellt werden würde, entspann sich eine Diskussion darüber, was aus dem 3sat-Programm unbedingt erhaltenswert sei und von Arte übernommen werden müsse. Dabei ist die Frage doch: Was aus den vielen Sparten- und Nischensendern muss endlich wieder in die Hauptprogramme zurückgeholt werden?

Stefan Fischer, sueddeutsche.de, 24.01.2025 (online)

Zitiert: Wer den größten Einfluss auf die Tagesschau hat

Dass die Chefs vom Dienst, CvDs, die in der Öffentlichkeit nie eine Rolle spielen, sehr großen Einfluss haben. Sie treffen alle Entscheidungen, müssen sich aber nie verantworten. Keiner weiß, wer sie ernennt, wie sie ausgewählt werden. Die Stelle wird nicht ausgeschrieben. Man…

Zitiert: Fortschreitende „digitale“ Mediennutzung hebelt „verfassungsrechtliche Vorgaben“ aus

71,8 Prozent der Verweilzeit der hiesigen Web-Nutzer entfällt laut der Analyse auf die größten 100 Plattformen. Spiegel.de – eines der „stärksten“ deutschsprachigen journalistischen Angebote – besitze zwar eine „Nettoreichweite von beeindruckenden 49 Prozent in der deutschen Bevölkerung“. Doch die ernüchternde Nutzungsdauer betrage…

Zitiert: 10 Neujahrsvorsätze für eine gerechtere Berichterstattung

Auch im Wahlkampf 2025 wird Migration zum Kampfbegriff. Populistische Stimmungsmache schafft es immer noch, medialen Raum einzunehmen, der sich mit guter Recherche besser nutzen lässt: Wie wäre es zur Abwechslung mit einem realistischen Abbild der Einwanderungsgesellschaft, vielfältigen Perspektiven oder realen Problemen aus…

Zitiert: Scheinbare Alternativlosigkeit und massiven Verengung des Debattenraumes

Die scheinbare Alternativlosigkeit der deutschen Politik beruht auf einer massiven Verengung des Debattenraumes. Erweitern wir den Horizont, so werden eine Friedenspolitik, die diesen Namen verdient, ebenso möglich wie eine Renaissance der öffentlichen Daseinsvorsorge, eine gerechtere Verteilung von Einkommen, Vermögen und Eigentum sowie ein ernsthafter ökologischer Umbau, der mehr Lebensqualität für die Mehrheit der Menschen bringt. Die meisten der derzeit aufgestellten politischen Parteien versuchen jedoch, eine solche Ausweitung der Debatte zu verhindern, damit die Bürger die Beschränktheit ihrer Angebote nicht erkennen.

Fabian Scheidler, berliner-zeitung.de, 03.12.2024 (online, Paid)