Dokumentiert: Das Glaubwürdigkeitsproblem

Faktencheck der Politik – was haben die Parteien versprochen, was wurde umgesetzt? Welcher Sender hat darüber berichtet? Berichten die Medien wahrheitsgetreu? Geben sie die Dinge immer so wieder, wie sie sind? Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation sind ernüchternd. Immer weniger Menschen beantworten…

Zitiert: In Frankreich ist das Vertrauen in Medien am Tiefpunkt

Medien müssen sich auch in Frankreich auf schwierige Zeiten gefasst machen, wie im aktuellen Medienbarometer von Kantar bemerkbar wird. Gute zwei Drittel der befragten Franzosen (67 Prozent von 1024 repräsentativ Befragten) gaben in face-to-face-Interviews an, dass sie die Nachrichten „mit großem Interesse“ verfolgen. Das waren 5 Prozent mehr als im Vorjahr. … Nur die Hälfte der Französinnen und Franzosen glauben, was sie im Radio hören. Das Medium gilt seit 1990 als das glaubwürdigste in Frankreich. Genau genommen sind nur 5 Prozent der Überzeugung, „dass sich die Dinge so zugetragen haben, wie es im Radio berichtet wurde“. 45 Prozent gaben an, „dass die Dinge ungefähr so abgelaufen sind (‚à peu près‘), wie es im Radio berichtet wurde“. Weiterlesen Zitiert: In Frankreich ist das Vertrauen in Medien am Tiefpunkt

Zitiert: Die Probleme der “Systemmedien”

Die Medien sind in vielen Ländern zu einem Teil des politischen Systems geworden. Es gibt im politischen Journalismus ein Rollenverständnis, das lautet: Wir sind dann objektiv und fair, wenn wir in unserer Berichterstattung stets allen Parteien Platz einräumen. …

Es gibt zwei Probleme mit dieser Haltung. Wenn das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Parteien sinkt, sinkt auch das Vertrauen in die Medien. Das zweite Problem geht auf einen grundlegenden Konstruktionsfehler zurück. Weiterlesen Zitiert: Die Probleme der “Systemmedien”

Die Sonderrolle des Bayrischen Rundfunks

In der Studie des Bayrischen Rundfunks anläßlich von 25 Jahren BRaktuell aus dem Jahr 2016 wurde festgestellt, dass in Bayern das Publikum stärker als in der Gesamtbevölkerung Deutschlands davon ausgeht, dass die Medien einem vorschreiben, was man denken soll (55 zu 49%) sowie dass sie Sachverhalte zu sehr vereinfachen und dadurch Vorurteile verbreiten (72 zu 66%). Zudem sind weniger der Meinung, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen unabhängig ist (43 zu 47%), es wird auch mehr als Stütze des Establishments wahrgenommen (52 zu 48%).

 

Zur Untersuchung (online)

Zitiert: Wie das Lokale global wird

„The more local, the more global. Als Ausgangspunkt wählen wir immer Konflikte, Themen, Geschichten, die sehr dänisch sind. Und wenn man zum Kern dessen geht, was es heisst, Teil der dänischen Gesellschaft zu sein, und sich wirklich bemüht, das herauszuarbeiten und zu dramatisieren – ja, dann wird das offensichtlich auch für den Rest der Welt interessant.“

 

Maria Rørbye Rønn zitiert im MDR Altpapier von Klaus Raab, 29.01.2018 (online)