Zitiert: Deutsche Unterhaltung traut sich nichts

Aber so ist es eben mit deutscher Stream- und Fernsehunterhaltung: Einer wagt was und hat Erfolg und dann wird der Lappen ausgewrungen bis auch der letzte Tropfen raus ist. […]

Nein, der deutschen Unterhaltung im Fernsehen fehlt vor allen Dingen der Respekt vor seinen Gebührenzahlern, denn die werden ganz offenbar für stumpf und unterkomplex gehalten. Nicht anders ist es zu erklären, dass einem mit Ausnahmen immer derselbe Eintopf serviert wird.

Marcus Weingärtner, berliner-zeitung.de, 19.1.2023 (online)

Zitiert: Wie Unterhaltung bei ARD und ZDF bisher sein soll

Im Paragraf 11 Absatz 1 des 12. Rundfunkstaatsvertrages (2008) hieß es: „Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und…

Zitiert: Patricia Schlesinger will an Unterhaltungsprogramm festhalten

In einem Gespräch in der Zeit positioniert sich Patricia Schlesinger gegen die Forderung aus der Politik, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Unterhaltungsbereich einzusparen. Es sei wichtig, Ablenkung von Lebensnot zu bieten, „ohne nackte Menschen auf eine Insel zu bringen oder sie in Container…

Zitiert: Wer an der Unterhaltung dreht, dreht an mehr Rädchen, als ihm lieb sein kann

Die Rundfunkpolitik sollte vom Versuch, eine Unterhaltung definieren zu wollen, die dem öffentlich-rechtlichen Profil entspricht, ablassen. Der Fernsehgeschmack der 16 Staats- und Senatskanzleien hat keine Evidenz. Es sollte ARD und ZDF überlassen bleiben, was sie dem Publikum anbieten wollen. … Was die…

Zitiert: Kollektive Selbstdemontage der gesellschaftlichen Eliten mittels der Talkshows

Grundsätzlich gesehen ist im gesamten politischen Mainstream-Diskurs des Landes der Wurm drin, nicht nur im Fernsehen. Das Problem ist dabei ebenso menschlich und verständlich wie auf die Dauer hirnzersetzend: Selbst von den guten Argumenten des Gegners nimmt man sich bloß die schwächsten…