Zitiert: Mal eine, mal keine Behörde

Da liegt eins der größeren Probleme: dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk sowohl von seinen vielen Gegnern als eine Art Behörde im negativen Sinne stilisiert wird als auch sich selbst gern für eine hält, wenn es ihm in den Kram passt.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 21.01.2025 (online)

Zitiert: Transparenz zu „Sonderleistungen“ der Sender fehlt

Was aber bislang nicht zur Sprache kommt, wo der Vorhang noch kaum gehoben wird, ist die Rolle des Verwaltungsrates, der bei Vertragsverhandlungen, wenn es um die hochbezahlten Posten geht, entscheidend mitredet – und mit seinen Mitgliedern auch die Politik.

Zwar werden Hinweise auf eine Klüngelei zwischen Schlesinger und dem alten RBB-Verwaltungsrat zum Thema gemacht, nicht aber die fehlende Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Im Klartext: Während die Sender über Honorare der Intendanten und der Direktion Berichte veröffentlichen, fehlt jede Öffentlichkeit für Ruhegeldbezüge. Die Beitragszahler erfahren nichts von diesen Ausgaben.

Thomas Pany, Telepolis, 17.01.2025 (online)

Zitiert: Mehr Transparenz zu den Rügen des Presserates

Seit kurzem veröffentlicht der Presserat seine Entscheidungen im Volltext. So kann jeder die Argumente für und gegen Rügen nachvollziehen. Aber die Namen der beanstandeten Medien stehen nicht in seiner öffentlichen Datenbank. Warum? […] In der Sitzungswoche im Dezember gab es neben 14…

Zitiert: ARD zahlt 5 Mio. Euro an die Telekom für Drittligaspiele

Die ARD lässt sich die Übertragung des Drittliga-Männerfußballs 5 Mio Euro pro Saison kosten, meldet der epd. Der Betrag bezieht sich auf die vier Saisons zwischen 2023 und 2027, in denen der Senderverbund die Rechte von der Telekom sublizenziert. Dafür darf die ARD 68 der insgesamt 380 Drittliga-Spiele zeigen, die übrigen Spiele sind nur bei Magenta­Sport zu sehen.

Volker Nünning, epd medien, 11.09.2024 (online)