Zitiert: Stream heißt Strömung und nicht Kunst

Mit dem Ziel, die breitesten, am einfachsten zu erwerbenden Zielgruppensegmente zu erreichen, sind die Streamingdienste standardisierten Formeln, Genre-Diktaten und Remakes zum Opfer gefallen. Stream heißt Strömung, es geht um Datenmengen, nicht um Regisseure, sie werden von der Strömung erfasst. Das ist wie ein schwarzes Loch. Die Zukunft der Filmkunst liegt allein im Kino, und dafür setze ich mich ein.

Philippe Bober, sueddeutsche.de, 15.2.2023 (online)

Zitiert: Expansion der Streamingdienste – Mangel an Kreativen

Netflix kündigt an, in drei Jahren 500 Millionen Euro in lokale Inhalte zu investieren. Auch andere Streamingdienste geben Unsummen aus. … In den vergangenen drei Jahren hatte Netflix mehr als 250 Millionen Euro für 40 eigene Titel aufgewendet. …. „Wir investieren im…

Zitiert: Streamingdienste trainieren die Fähigkeit zur selbst bestimmten Entscheidungsfindung ab

Junge Menschen seien es gewohnt, im Netz sekundenschnelle Antworten auf nahezu alle Fragen des Daseins zu finden. Dadurch verändere sich die Wahrnehmung der Wirklichkeit: „Die Kunden sind nicht König oder Königin, sie werden zu Narzissten und Konsumnarren erzogen. Am Ende sind sie nur noch Sklaven ihrer vermeintlichen Bedürfnisse.“

Marcus S. Kleiner, Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der SRH Berlin University of Applied Sciences, rnd.de, 21.03.2021 (online)