Zitiert: Deutsche Zahlbereitschaft sowie Interesse an lokalem Content beim Streaming

Glaubt man einer aktuellen Studie, halten 46 Prozent der Deutschen ein Netflix-Abo schon heute für zu teuer: Sie wollen weniger als fünf Euro im Monat für Streaming bezahlen. Da überrascht es nicht, dass sich 59 Prozent der Nutzer auf einen einzigen Dienst beschränken. … Für ganze 83 Prozent der Befragten seien lokale Inhalte kein Argument für den Abschluss eines Abos.

Marc Mensch, Blickpunkt:Film, 08.03.2019 (online)

Pressemitteilung zur Studie (online)

Zitiert: Das Tagesgeschäft für die Produzenten dominieren die Fernsehsender, nicht die Streaminganbieter

Laut Produzentenstudie liegt das Produktionsvolumen im Gesamtmarkt bei etwa 2,5 Milliarden Euro. Den Anteil der Streamingdienste schätze ich – wenn auch wachsend – derzeit auf etwa fünf Prozent. Im Umkehrschluss heißt das: 90 bis 95 Prozent des Auftragsvolumens gehen auf die etablierten…

Zitiert: Weniger Geld für mehr Streams – „Künstler-Margen“ bei Spotify sinken

 

„Das auf Künstlerrechte spezialisierte Blog The Trichordist hat ausgerechnet, dass die Margen bei Spotify von 2014 bis 2016 um 16 Prozent gefallen sind. Das bedeutet: Ein Musiker erhält pro Stream eines Songs mittlerweile lediglich 0,00437 US-Dollar. Bei Apples iTunes gibt es 68 Prozent mehr, also 0,00735 Dollar. Wer nur einen Dollar – umgerechnet etwa 93 Euro-Cent ­– verdienen will, dessen Songs müssen Nutzer bei Apple rund 140 Mal und bei Spotify sogar 230 Mal streamen.“

 

(Benedikt Plass-Fleßenkämper, wired.de, 21.03.2017, online)

Zitiert: Ist Streaming Rundfunk

„Das grundlegende Verfassungsgesetz stellt auf den technischen Rundfunkbegriff ab. Rundfunk ist eine Punkt-zu-Multipunkt-Übertragung, wobei die Zahl der gleichzeitig versorgbaren Empfänger praktisch unendlich ist. Die vom ORF genutzten Streamingverfahren sind hingegen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und damit kein Rundfunk. Die Server können immer nur eine begrenzte Zahl von Empfängern versorgen“, stellt heise.de fest.