Zitiert: Präsenz in Social Media sichert nicht dauerhaften politischen Erfolg

Ein jüngeres Publikum holt sich seine Informationen aus dem Netz und nicht am Kiosk. Die Linke verdankt einen Teil ihres aktuellen Erfolgs auch der Präsenz auf Social Media. Aber: Die großen Wählerschichten sind älter und nicht permanent auf TikTok. Keine Partei sollte allein darauf setzen. Was heute ein virales Video ist, war früher vielleicht die Schlagzeile in der Boulevardzeitung. Da wurde man hoch-, aber auch wieder runtergeschrieben. In sozialen Netzwerken kann es ähnlich laufen. […]

Ein Video kann noch so sehr den Nerv der Followerschaft treffen: Wenn auf Worte keine Taten folgen, verlieren Menschen das Vertrauen in die Politik.

Fabian Grischkat, spiegel.de, 08.06.2025 (online)

Zitiert: Warum Musk im Streit mit Trump klein beigibt

Der Tesla-Chef hat in der Fehde mit dem US-Präsidenten zurückgerudert. Warum ihm die Nähe zur Politik zum Verhängnis wurde. […] „Musks Niedergang ist Teil eines globalen Musters“, schreibt die FT. „Jahrzehntelange Globalisierung hat weltweit steinreiche Oligarchen hervorgebracht. Doch wenn Geldmacht und politische…

Zitiert: Seitenwechsler nähren Verdacht

In den vergangenen Jahren sind eine ganze Reihe von Journalistinnen und Journalisten auf die Regierungsseite gewechselt. Gut ist das nicht. Es nährt den Verdacht, dass die ohnehin nicht allzu große Distanz zwischen Berichterstattern und Politikern immer kleiner wird. Bei Kornelius kommt noch erschwerend hinzu, dass sein Ehrgeiz in der Vergangenheit ohnehin nur sehr eingeschränkt war, sich von den Institutionen des Politikbetriebs abzugrenzen. Schon 2014 kritisierte eine Studie des Wissenschaftlers Uwe Krüger die Vernetzung von Journalisten mit Thinktanks. Ein Paradebeispiel dafür war Kornelius.

Markus Wiegand, kress.de, 06.06.2025 (online)

Zitiert: „Unter drei“ ist ein Demokratieproblem

Vertrauliche Hintergrundgespräche mit Regierungsbehörden machen Journalisten verdächtig und schädigen den Anspruch der Bürger, über Staatshandeln zutreffend informiert zu werden. […] So schrieb der Spiegel im Februar 2016 von Gerüchten, die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe Journalisten großer Verlage ins Kanzleramt eingeladen,…