Zitiert: ORF – Politische Funktionen unvereinbar

Unvereinbar seien etwa die Ausübung einer politischen Funktion oder die Kandidatur dafür, Wahlengagement und demonstrative öffentliche politische Sympathie- und Antipathieerklärungen. Die Unterstützung gesellschafts-, sozial-, umwelt- oder weltpolitischer Themen könne zu einer Unvereinbarkeit führen, wenn sich diese Themen mit parteipolitischen oder ideologischen Anliegen…

Zitiert: Warum Parteien die Gremien dominieren

Allerdings dominieren die Parteien die Gremien auch deshalb, weil ihnen dies niemand streitig macht. Ein schwarzer und ein roter Freundeskreis im ZDF-Fernsehrat (die der ZDF-Staatsvertrag nicht vorsieht) steht nicht nur für zwei parteipolitische Steuerungsgruppen. Sie erleichtern auch Entscheidungen eines Gremiums, das mit 60 Mitgliedern unangemessen groß geraten ist. Und natürlich kann man den Parteien nicht vorwerfen, dass sie in Machtfragen über eine große Routine verfügen. Das ändert freilich nichts daran, dass es eine gesellschaftliche Kontrolle des Rundfunks nur auf dem Papier gibt.

Norbert Schneider, epd.de, 22.03.2024 (online)

Zitiert: Eine intelligente liberale Partei fehlt

Später einmal wird es in politikwissenschaftlichen Dissertationen um die Frage gehen, warum solche engagierten und diversen Wählerinnen und Wähler den Grünen oder auch den Liberalen abhandenkamen. Denn in dieser ideologischen Offenheit, der Neugier auf neue Technologien zur Förderung erneuerbarer Energie und generell einem Streben nach überaus bürgerlicher Selbstermächtigung, wäre hier auch für eine intelligente liberale Partei ein Publikum gewesen.

Nils Minkmar, sueddeutsche.de, 8.3.2023 (online)

Zitiert: Etablierte Parteien haben kein Verständnis für den digitalen Raum

Aus Sicht des Politikberaters Martin Fuchs verstehen die etablierten Parteien den digitalen Raum nicht und sind dort auch nicht sichtbar. Politiker müssten ihre Politik aber auch dort auch erklären, forderte Fuchs im Deutschlandfunk. Für viele Nutzerinnen und Nutzer sei inzwischen unverständlich, was…

Parteien im Fernsehen 2013

In der aktuellen Ausgabe der Medien Perspektiven (2/2014) stellt Udo Michael Krüger vom Institut für empirische Medienforschung IFEM, Köln, die aktuellen Ergebnisse des InfoMonitors 2013 vor. Mit dem InfoMonitor 2013 werden monatlich die Hauptnachrichten „Tagesschau“ (ARD, 20.00 Uhr), „heute“ (ZDF, 19.00 Uhr), „RTL aktuell“ (18.45 Uhr) und „Sat.1 Nachrichten“ (seit 4. Mai 2013 ab 19.55 Uhr) sowie der beiden öffentlich-rechtlichen Nachrichtenmagazine „Tagesthemen“ (ARD, 22.15 Uhr) und „heutejournal“ (ZDF, 21.45 Uhr) dokumentiert und analysiert. (Monatsanalysen hier) Weiterlesen Parteien im Fernsehen 2013