Zitiert: Der Grund für KI-Nationalismus

Die Chefs der großen Tech-Unternehmen haben sich den KI-Nationalismus ausgedacht, um gegen staatliche Regulierung zu argumentieren. Dahinter liegt die Behauptung, dass wir uns – ähnlich wie beim Wettrüsten im Kalten Krieg – heute in einem neuen Wettlauf um künstliche Intelligenz befinden, vor allem mit China. Nur geht es ihnen nicht um die Souveränität des Nationalstaats, sondern die ihrer eigenen Macht. Sie stellen sich als diejenigen dar, die die Zukunft der menschlichen Zivilisation und des Planeten sichern. Deshalb sollen sich ihnen alle nationalen Regierungen unterordnen.

Jill Lepore, sueddeutsche.de, 30.09.2026 (online)

Zitiert: Die deutsche Kulturelite rüstet auf – Waffen liefern, Russen verbannen, Widerspruch verspotten

Spätestens seit dem Angriff der russischen Armee auf die Ukraine ist der intellektuellen Debatte diese Gelassenheit wieder abhandengekommen. Es regiert der glühende, zornige, brennende Ton. Menschen, die noch vor Wochen jede Kolumne genutzt haben, um gegen „toxische Männlichkeit“ anzuschreiben, verehren den ukrainischen…

Zitiert: Nawalny und Assange – warum „der Westen“ mit zweierlei Maß misst

Die EU und die europäische Presse kämpfen mitnichten für den in London im Belmarsh-Gefängnis inhaftierten Anarchisten Julian Assange. Ihr Mitgefühl, ihre Lobreden und ihre Preise gelten allein dem in der Nähe von Moskau festgehaltenen Nationalisten Alexei Nawalny. Den beiden Häftlingen wird vorgeworfen,…

Zitiert: Kaum Unterschiede zwischen Patrioten und Nationalisten in den Einstellung

“Eine Zweiteilung der Menschen in Patrioten und Nationalisten ist politisch motiviert – sie dient dazu, Patriotismus als wünschenswerte Eigenschaft propagieren zu können. Eine empirische Basis für den Unterschied zwischen Vorzeige- und Schmuddelbürgern gibt es jedoch nicht, wie neueste Untersuchungen zeigen. Nach Erkenntnissen…