Zitiert: Kein großer Wurf beim SWR-Staatsvertrag

Der SWR erhält einen neuen Staatsvertrag. Die Landesregierungen sind überzeugt, da stecke viel Reform drin. Dabei sind Neuerungen moderat. […]

Die Präambel verspricht Großes. Aus der Beitragsfinanzierung erwachse die Verpflichtung, die Gesellschaft in ihrer ganzen Breite mit Qualitätsangeboten zu versorgen, heißt es da. An die Verwendung der Beitragsgelder seien „höchste Sorgfaltsmaßstäbe“ anzulegen. Das klingt gut, doch ist die Frage, ob genügend Stellschrauben vorhanden sind, um das Gebot ins Werk zu setzen.

Helmut Hartung, faz.net, 04.04.2025 (online)

Zitiert: Gespart wird erst, wenn die Politik es vorschreibt

Und auch dann nur zögerlich. In den dutzenden Pressemeldungen, die die Kommunikationsabteilungen der Anstalten jährlich im Zusammenhang mit Einsparungen, Formen der Zusammenarbeit oder effektiveren Produktionsweisen verschicken, ist nie davon die Rede, dass man sparen wolle, weil es notwendig sei, sondern die Anstalten…

Zitiert: „Deutschland muss digitalen Kolonialismus aufhalten“

Die Initiative Save Social fordert von CDU und SPD konkrete Vereinbarungen im Koalitionsvertrag, um die demokratische Kraft der sozialen Medien zu erhalten. Am Tag der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestags übergab die Initiative mehr als 250.000 Unterschriften an Abgeordnete verschiedener Parteien, darunter…

Klick-Tipp: Medien und Koalitionsverhandlungen

Die Grundgesetzänderungen sind durch, die Finanzierung steht, der Weg ist frei für Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD. Wie berichten Medien über diese Gespräche, wie vorhersehbar sind die Fragen, die sie stellen, und welche Kategorien setzen sie dabei an? Moderator Jean-Marie Magro spricht mit dem Kampagnenberater Mathias Richel, dem Politikwissenschaftler Prof. Christoph Bieber und dem Hauptstadtbüroleiter des Deutschlandfunks Stephan Detjen über diese Themen und diskutiert: Spielen Inhalte eine untergeordnete Rolle im Vergleich zur Frage, wer sich durchgesetzt hat?

BR24 Medien 22.03.2025 (online)

Zitiert: Lokale Tageszeitungen stehen unter Dauerdruck

„Gelnhäuser Neuen Zeitung“ stellt Insolvenzantrag. Medien- und Meinungsvielfalt ist vor allem in Landkreisen bedroht. Länder sind zur Sicherung der Meinungsvielfalt verpflichtet. […] Um die Verlage wirtschaftlich zu entlasten, appellieren die Länder an den Bund mit einer Zustellförderung „schnellstmöglich“ Maßnahmen zu ergreifen, um…