Zitiert: Kulturreform im Bayerischen Rundfunk – „tiefergelegt“ oder „niedrigschwellig“

„Niedrigschwellig“ ist das magische Wort, wenn jetzt im BR die Kulturwellen umgebaut werden. Es gäbe sehr dringend Fragen zu klären. Aber der Sender schweigt. Nach und nach werden immer umfangreichere Pläne publik, das Kulturradio umzubauen. Die Mitarbeiter sorgen sich um die Zukunft…

Zitiert: ARD schafft „gemeinsames Kulturregal“

Stärker kooperieren sollen auch die Kulturwellen im Radio. Doch die Ankündigungen einer stärkeren Zentralisierung sorgen für Aufregung. Dabei haben wir nur beschlossen, da zusammenzuarbeiten, wo es journalistisch Sinn ergibt. Die regionale kulturelle Vielfalt in den Kulturwellen soll unbedingt gewahrt bleiben. Man kann…

Zitiert: ARD-Kulturwellen zur Einheitswelle – Verarmung durch Vereinheitlichung

Ein Kompetenz- und ein Ansehensverlust droht, wenn Vielfalt und Regionalität im ARD-Kulturradio verschwinden. […] Die bestehenden Kulturwellen des ARD-Radios bestechen und rechtfertigen sich durch Regionalität und Vielfalt – künftig aber nur bis 20 Uhr, danach greift die Zentralisierung.

Natürlich kündigt sich mit dem Gemeinschaftsprogramm ein Kompetenzverlust an. Leute und Ideen, Formate und Genres werden zur Seite geschoben, die Breite der Fachredaktionen wird planiert. […]

Kultur, gerade Kultur braucht Vermittlung, Präsenz, Sichtbarkeit durch Hörbarkeit. Kulturradio eben.

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 12.07.2023 (online)

Zitiert: ARD-Plan für eine einzige „Kultur- und Klassikwelle“

Nun sind beinahe vierzehn Tage ins Land gegangen, seit die Granden der ARD getagt und wegweisende Beschlüsse getroffen haben, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland in die Zukunft führen sollen. Auf den ersten Blick war alles wie schon so oft. Der Berg…