Zitiert: Das Ende der Vielfalt bei den ARD-Kulturradios

In den Kulturradios der ARD sucht man abends künftig vergeblich nach Debatten, Gesprächen oder Lesungen. Weil sie sparen müssen, strahlen sie nun gemeinsame Programme aus – und so gut wie keine Wortsendungen. Satte zehn Wochen haben beinahe alle Kulturradios der ARD in…

Zitiert: Auf dem Weg zum Einheitsrundfunk – Teilnationalisierung der Ländersender

Seit Monaten drohen uns die ARD-Intendanten mit einer „Reform“ ihrer Hörfunkprogramme, Ende November haben sie auf ihrer Sitzung in Köln die Katze aus dem Sack gelassen. Der Maßnahmenkatalog liest sich wie das Handout eines Unternehmensberaters, der aus einem Traditionswirtshaus ein McDonalds zu…

Zitiert: Wie bei den ARD-Kulturradios aus 252 Programm-Stunden 28 Stunden werden

Wenn die Kulturwellen der ARD künftig von 20 bis 24 Uhr zusammengelegt werden, fallen viel mehr Stunden Programm weg, als bisher in der öffentlichen Diskussion erwähnt wurde. Bisher hat man in neun Kulturwellen pro Woche zwischen 20 und 24 Uhr 7 (Tage)…

Zitiert: Werden die Kulturradios überleben?

Radio und Kultur sind natürliche Verbündete, das Radio ist selbst ein Kulturfaktor. Wenn die Radiomacher sich auf die großen Qualitäten des Radios besinnen und Diskurs- und Resonanzräume für Kultur schaffen, hat das Kulturradio eine große Zukunft. […]

Kulturradio sollte die vielfältige Kulturlandschaft nicht nur abbilden, sondern kritisch beleuchten und Denkanstöße geben. […]

Nur dort, wo Kulturradio zum Magazineinerlei verkommt, wo gefällige Musikstrecken gelegentlich durch nichtssagende Moderationen unterbrochen werden, wird es verzichtbar.

Diemut Roether, tagesspiegel.de, 27.09.2023 (online)