Zitiert: rbb-Radio kann auf Vornamen der Beethovens und Mozarts verzichten

Beim rbb will man Musik „einordnen, zuspitzen, emotional aufladen”. Gabriele Riedle hat für die taz aufgeschrieben, wie das in der Hörererfahrung klingt: „Da ist die nassforsche Person, die bis 10 Uhr vormittags alle 10 Minuten ein ›Guten Morgen‹ in den Äther schmettert…

Zitiert: Vielfalt in der Prime Time bei ARD und ZDF

Warum muss jeden Abend in der Hauptsendezeit eine Quizshow oder ein Krimi oder ein Spielfilm laufen dort? Warum nicht mal auch donnerstagsabends in der Hauptsendezeit zwischen 20 und 22 Uhr etwas ins Programm bringen, was sonst eher in Randzeiten nach 23 Uhr läuft? Das wäre eine denkbare Variante. Ob man es dann am Ende genau so scharf stellen muss, in der staatsvertraglichen Regelung, das wird man sehen müssen. Aber genau um diese Frage geht es.

Oliver Schenk, Deutschlandfunk, @mediasres, 18.03.2021 (online)

Zitiert: Wovon man beim WDR überzeugt ist

Es gibt viele Kulturangebote, die im Linearen immer weniger angenommen, im Digitalen aber unglaublich stark nachgefragt werden. Die Menschen wollen Kultur- und Bildungsinhalte dann angeboten bekommen, wenn sie sie wirklich nutzen möchten. Das ist im Digitalen viel einfacher. Ich bin überzeugt, die hauptsächliche Nutzung von audio-visuellen Kulturangeboten wird künftig vor allem im Netz stattfinden. Da steht uns die eigentliche Blütezeit auch unserer eigenen Kulturinhalte noch bevor.

Valerie Weber, sueddeutsche.de, 17.03.2021 (online)

Zitiert: Der Geist des Durchschnitts

Wenn das öffentlich-rechtliche Programm für alle da sein soll, dann darf es sich nicht ausschließlich an Durchschnittswerten orientieren. Denn auf diese Weise entsteht ein durchschnittliches Programm, das für den Durchschnitt gedacht ist.

Für Menschen speziellen Interessen ist dann nichts mehr dabei. Und so muss man das Publikum eines anspruchsvollen Kulturprogramms wohl nennen.

Ralf Heimann, MDR Altpapier, 19.03.2021 (online)

Zitiert: Wie bei WDR3 das „Klassik Forum“ verschwindet

Es gab ganz viele kritische Stimmen für dieses so besondere Format, eine Sendung von drei Stunden ohne stündliche Nachrichtenunterbrechung, mit Symphonien, Konzerten und Kammermusikwerken in ganzer Länge – dass das sich bewähren sollte? Es hat sich bewährt! Das „Klassik Forum“ gibt es…