Zitiert: Wer hat Angst vorm Zuschauer?

Noch mehr plagt mich jedoch folgender Gedanke: Was, wenn es sich bei dem Zuschauer, der bloß nichts Politisches, Düsteres, Irritierendes sehen will und dem ich und meine Kolleg:innen so fleißig nach der Nase schreiben, womöglich um einen AfD-Anhänger, Verschwörungstheoretiker oder sonstigen Populisten…

Zitiert: Folgen einer Überproduktion

Die Überproduktion hinterlässt eine geschädigte Kulturlandschaft, denke ich, ähnlich den Monokulturverwüstungen in der Agrarwirtschaft. Interessant sind die unkalkulierbaren Nebeneffekte. In der Agrarwirtschaft führt die Monokultur zum vermehrten Eindringen von Wildtieren in die Städte. Sie finden dort eine breitere Nahrungspalette als in der…

Zitiert: Krimis bei ARD, ZDF und RTL

Bei Das Erste handelt es sich bei den drei prominentesten Serien um „Tatort“, „Morden im Norden“ und „Rote Rosen“. Beim ZDF sind es „Die Rosenheim-Cops“, „Notruf Hafenkante“ und „Soko Wismar“. Diese Serientitel verdeutlichen ein Merkmal, das kennzeichnend für das gesamte fiktionale Angebot der öffentlich-rechtlichen Programme und der Sender der RTL Group ist: die Bedeutung des Genres „Krimi und sonstige Spannung“ (S. 15)

Torsten Maurer, Media Perspektiven 15/2026 (online)

Zitiert: Krimi-Schwerpunkt bei ARD und ZDF

Über mehr „Tagesschau“-Sendezeit für Pinguine als für den längsten Stromausfall seit Kriegsende wunderte sich nicht nur die „Welt“, sondern auch Funkes „Berliner Morgenpost“. Und statt die Gelegenheit für Talks über komplexe Themen wie die Frage nach Transparenz bei Infrastrukturen (oder der, ob…

Zitiert: So stirbt das Land im Fernsehen

Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Im Ersten und im Zweiten. Zur besten Sendezeit. Ein Jahr Krimi als Zeitdiagnose. […] Es gehört zu den merkwürdigsten Routinen moderner Mediennutzung, dass sich Millionen Zuschauer behaglich einrichten, während auf dem Bildschirm gemordet wird. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen wird von…