Zitiert: Rechtsstaat lässt Journalist*innen im Stich

Mehr als siebeneinhalb Jahre nach dem schweren Angriff von Neonazis auf zwei Journalisten in Fretterode (Thüringen) im April 2018 beginnt zwei Tage vor Weihnachten am Montag, den 22. Dezember 2025 am Landgericht Mühlhausen das Revisionsverfahren gegen zwei Neonazis aus dem Umfeld von…

Zitiert: Macht oder Aufklärung

Es gab den einen oder anderen Fall, bei dem das, was man berichtete, zu Konsequenzen führte. Aber ich habe dabei nie ein Gefühl von Macht gespürt. Ich bin der Meinung, die Aufgabe des Journalisten ist es, aufzuklären.“

Ulrich Wickert, sueddeutsche.de, 14.12.2025 (online)

Zitiert: Was das ZDF zum Negativ-Trend beiträgt

Die „Zusammenhaltsstudie von ARD, ZDF und Deutschlandradio“ oder auch die aktuelle „Mitte Studie: Die angespannte Mitte“ zeigen sehr deutlich die Notwendigkeit, den Zusammenhalt im Land zu fördern. Wenn 76 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich Sorgen machen, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt…

Zitiert: Worte kann man relativieren, Bilder nicht

Fotos verbreiten sich weltweit in Sekunden. Sie schaffen internationale Öffentlichkeit, und das ist in einem autoritären Kontext hochsensibel. Bei Protesten entscheidet das Bild darüber, ob ein Ereignis national bleibt oder global wahrgenommen wird. Genau dagegen richtete sich die Festnahme. Man wollte verhindern,…

Zitiert: Etablierten Medien fehlt der Mut

Was mir persönlich bei den etablierten Medien mitunter fehlt, ist mehr Mut. Mut zu starken Thesen, Mut auch einmal etwas zu loben, Mut zu priorisieren, Mut zu neuen Formaten, Mut zu niedrigen Einschaltquoten, Mut zu unpopulären Entscheidungen! Sicher: Für Mut gibt es nicht immer sofort Applaus. Es ist im Medienbereich aber wie in der Politik: Am Ende des Tages wird man nicht respektiert und gewählt, weil man auf der Welle des Zeitgeistes surft, sondern weil man eine Haltung und einen klaren Fahrplan hat.

Andreas Voßkuhle, sueddeutsche.de, 04.12.2025 (online)