Zitiert: Unterschied zwischen „Fake News” und journalistische Nachrichten von vielen nicht erkannt

Für das „Edelman Trust Barometer“, das seit 18 Jahren im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums erscheint, wurden diesmal mehr als 33.000 Teilnehmer befragt. Der Schwerpunkt lag auf dem Thema „Fake News“. Damit sind im öffentlichen Raum sowohl manipulierte Nachrichten als auch gezielte Falschmeldungen gemeint.…

Informationsgrafiken zur Allzweckwaffe in vielen Kommunikationskanälen

Im medialen Überangebot ist Aufmerksamkeit heute eine teuer gehandelte Ware, und wieder sind Informationsgrafiken zur Allzweckwaffe in vielen Kommunikationskanälen geworden. Im Idealfall vermögen sie zwei Dinge elegant zu kombinieren: sie sind visuell attraktiv, und sie machen schwierige Themen verständlich. Kein Wunder, dass…

Zitiert: Neben Fact-Checking muss es auch Frame-Checking geben

Fact-Checking macht Sinn. Denn wenn Politiker irgendwelche Statistiken und Zahlen in die Welt setzen, sollte man deren Richtigkeit schon überprüfen. Aber ich würde sagen, wir brauchen nicht nur ein Fact-Checking, sondern auch ein Frame-Checking. Frames wirken also viel unterbewusster als Fakten und…

Ökonomischer Druck befördert Populismus in den Medien

Aber viele Medien unterliegen eben auch ökonomischen Zwängen. Und da gilt einfach: Die AfD bringt Clicks und Quote. Und man könnte auch sagen: Populism sells, letztendlich sind es knallharte ökonomische Argumente, die für Medienhäuser zählen. … Wir müssten eigentlich viel mehr darüber reden, wie wir Medien viel stärker von ihren ökonomischen Sachzwängen befreien können, damit sie eben eine unabhängige und freie Berichterstattung auch wirklich leisten können.

 

Johannes Hillje, Medias Res, Deutschlandfunk, 14.09.2017 (online)