Klick-Tipp: Pluralität der wirtschaftsjournalistischen Ausbildung in Deutschland

Die Qualität der wirtschaftsjournalistischen Berichterstattung führt seit Jahren zu Auseinandersetzungen und Kontroversen. Kritisiert wird, dass einseitige Sichtweisen dominieren und konzeptionelle Vielfalt nicht genügend abgebildet wird. Unsere empirisch breit angelegte Studie geht der Frage nach, wie wirtschaftswissenschaftlich plural und reflexiv Wirtschaftsjournalist*innen ausgebildet und…

Zitiert: Mehr Wissenschaft im Journalismus

Gehaltvolle Infos über die Zukunft des Journalismus bekommt man normalerweise nicht von Ministerien. Eine Ausnahme ist ein Reader, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung kurz vor der Sommerpause veröffentlicht hat. Titel: „#FactoryWisskomm – Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation“. Eine Arbeitsgruppe, die sich…

Glaubwürdigkeit der Medien: Das Prinzip Gegenseitigkeit

Journalismus wird zur Vertrauensinstanz, wenn Medien mit ihrer Community progressiv umgehen. ….  Die zentrale Erkenntnis: Entscheidend sind die Qualität der (journalistischen) Arbeit und die Qualität der Beziehung zum Publikum.

Menschen wollen das Gefühl haben, dass es ihnen „etwas bringt“, Medien zu nutzen: Sie möchten entspannen, aber auch mitreden können. Wenn Medien dies liefern und zudem Nachrichten ansprechend präsentieren, dann weckt dies ihr Vertrauen.

Marlis Prinzing, tagesspiegel.de, 31.07.2021 (online)

Klick-Tipp: Zitiert: Wie Sprache in Unfallberichten das Denken formt

Medienberichte über Verkehrsunfälle prägen unser Bild von dem, was passiert ist. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Wie bei der Berichterstattung entscheidend ist. Fuß- und Radverkehrsaktivist:innen kritisieren, Medien seien bei Unfallberichten oft verharmlosend. Ob das so ist und was das mit der Arbeit der Polizei zu tun hat, hat Paul Meerkamp analysiert.

Message-online.com, 05.08.2021 (online)