Seitenwechsler: Vom Politikjournalismus zum Politikberatungsjournalismus

Natürlich dürfen sich Kolleg*innen darüber freuen, wenn sie Regierungssprecher*innen werden. Mir wird nur etwas mulmig bei all den sehr euphorischen Glückwünschen. Als sei es der ultimative journalistische Karriere-Erfolg, für die Regierung sprechen zu dürfen. Hoffe nicht! Georg Restle, Twitter, 17.12.2021 (online) Früher…

Zitiert: Qualität des Journalismus durch Freiwillige Selbstkontrolle stärken

In ihrem Positionspapier empfahl die Eidgenössische Medienkommission (EMEK) auch, ein Qualitätslabel für Journalismus durchzusetzen: „Aus Sicht der EMEK sollte die publizistische Medienbranche ihr Profil gegenüber Blogs, Corporate Publishing, Content Marketing, Native Advertising und anderen alternativen Angeboten schärfen und ihre publizistischen Leistungen wirksamer…

Zitiert: Was journalistische Angebote erfüllen sollten

Ein Gedankenexperiment: Jede Publikation, die als journalistisch wahrgenommen werden will, unterwirft sich Richtlinien der Faktenauswahl, Faktenerarbeitung und geschäftlicher Transparenz, an die sie sich halten will. Ein von allen Publikationen gewähltes Gremium funktioniert als Beschwerdestelle, welche bei möglichen Verstössen gegen die Richtlinien angerufen werden kann. Besonders wichtig: Bei Verstössen muss die Rüge prominent und dauerhaft publiziert werden. Im Gegenzug darf die Publikation das Etikett „Journalismus“ tragen.

Pascal Sigg, infosperber 16.12.2021 (online)

Zitiert: Spiegel war nie ein „Sturmgeschütz der Demokratie“

Der Blick auf Tatsachen ist immer der Blick für Details, für Einzelheiten. Der „Spiegel“ half beim Zivilisationsprozess der Bundesbürger. Er weckte und fütterte ihre Neugierde für die Vorgänge im politischen Alltagsgeschäft, und er gewöhnte sie daran, dass man dabei auch rücksichtslos vorgehen…