Zitiert: Selbstzensur im lokalen Journalismus

Medienjournalismus beschäftigt sich grundsätzlich zu wenig mit Lokaljournalismus und deshalb ist die Aufmerksamkeit für das von den Studienmachern hier als Selbstzensur“ beschriebene Phänomen eher gering. Es wären aber auch Kolleginnen und Kollegen anderer Ressorts gefordert, sich mit Lokaljournalismus zu beschäftigen: Gesellschaftsreporter und…

Zitiert: Der Korridor des Sagbaren wirkt verengt

Am Wochenende wurde auch ein „Palästinakongress“ in Berlin aufgelöst, zu dem neben BDS-Verdächtigen auch jüdische Initiatoren aufgerufen hatten. Einhergehend mit Betätigungs- und Einreiseverboten. Das ist schon ruppig und unterstreicht die Frage, ob auch Deutsche ohne Nazivergangenheit, eben Migranten, hier volle Meinungsfreiheit genießen. Der Korridor des Sagbaren wirkt verengt, bei Licht eher verschoben, wenn in der gleichen Woche ein als Faschist zu Bezeichnender im Fernsehen Welle machen darf.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 14.04.2024 (online)

Zitiert: Berichterstattung zum Heizungsgesetz

Haben die Medien wirklich so unfair berichtet über das Gesetz, das der Ampel fast das Genick gebrochen hat? Eine neue Studie hat das untersucht. Spoiler: Wärmepumpen-Spezialisten fehlten nicht nur bei „Bild“. […] Die Kommunikationswissenschaftler Pablo Jost und Matthias Mack haben deshalb die…

Zitiert: Diskursverschiebung in den öffentlichen Medien über den Konzern Rheinmetall-AG

Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. hat eine Studie zur Berichterstattung über den Rüstungskonzern Rheinmetall veröffentlicht. Der Autor Jonas Uphoff untersucht anhand einer Diskursanalyse, wie sich die Berichterstattung über den Rüstungskonzern Rheinmetall-AG in den letzten sechs Jahren verändert hat. Eine deutliche Verschiebung in…

Zitiert: Taliban gehen in Afghanistan erneut gegen Medien vor

Journalistenorganisation ein erneutes Vorgehen der herrschenden Taliban gegen Medienunternehmen. Die Islamisten hätten die Schließung von zwei privaten Fernsehsendern angeordnet, berichtete am Mittwoch der afghanische Journalistenverband AFJC. Die von den Taliban kontrollierte Nachrichtenagentur Bachtar begründete den Schritt mit „Verstößen gegen journalistische Prinzipien“ und „Vernachlässigung nationaler und islamischer Werte“.

Über eine eventuelle Wiedereröffnung der Sender entscheide ein Gericht, so die Taliban. Einer der beiden Sender, Barya TV, gehört dem berüchtigten „Warlord“ und ehemaligen Ministerpräsidenten Gulbuddin Hekmatjar.

APA, standard.at, 17.04.2024 (online)