Journalismus

Zitiert: Wenn Journalisten Marken werden

Geschichten aufzuschreiben, reicht nicht mehr; auch Journalisten haben offenkundig das Bedürfnis, sich selbst erzählen zu müssen – als Marke, als „Influencer“, als Avatar. KI beschleunigt diese Translokation: Journalismus verwandelt sich in Performances: in inhaltsleere Selbsterzählungen, in denen Köpfe und Frisuren… Weiterlesen

Zitiert: Angst vor Shitstorms beeinflusst Redaktionen

Die Kulturwissenschaftlerin Annekathrin Kohout hat ein Buch darüber geschrieben, wie sich Reaktionen und Interaktionen vor die Ereignisse schieben, die zum Material für Selbstpositionierungen werden. Nicht nur der Politik, auch Medien hat sie attestiert, tief im Reaktionsmodus zu stecken: Die erwarteten… Weiterlesen

Zitiert: Umgang mit KI im Journalismus

Die Flut KI-generierter Bilder im Netz häuft sich – gerade bei aktuellen und Aufsehen erregenden Ereignissen. Zugleich haben die Medien einen steigenden Druck, aktuelle Ereignisse medial schnell abzubilden. Um das nötige Material dafür zu recherchieren und zu verifizieren, braucht es… Weiterlesen

Klick-Tipp: Ausstieg aus dem Journalismus

Wer im Journalismus arbeitet, kennt sie: die Aussteiger. Ehemalige Kollegen, die jetzt Pressesprecher sind, oder Lehrerinnen, oder die umgeschult haben auf Tischler. Die Gründe für den Branchenwechsel sind komplex: Aussteiger beklagen Arbeitsverdichtung und Überforderung angesichts der digitalen Transformation, rückläufige Einkünfte,… Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)