Zitiert: Mehr Inhalte, mehr eigene Schwerpunkte, weniger Show

Vielleicht wäre es für die Bundestagswahl in vier Jahren eine gute Idee, weniger auf Show als auf Inhalte zu setzen und mehrere Debatten – nennen wir sie gerne „Gipfel“ – zu unterschiedlichen Themen anzusetzen. Was ließe sich gut vorbereitet und mit einem…

Zitiert: Das Wahlkampf-Fernsehen in der Reformstau-Falle

Im TV-Wahlkampf wurden Spitzenpolitiker:innen von Format zu Format gereicht, um in Sekundenschnelle komplexe Themen zu erklären. Für echten Dialog war kaum Zeit. Damit reproduzieren die Sender genau die Probleme, die sie der Politik vorwerfen, glaubt Peer Schader. […] Statt echten Austausch zu…

Zitiert: Journalistische Arbeitsverweigerung – Social-Media-Posts nacherzählen

Irgendjemand meckert auf Social Media herum und klassische Medien machen daraus sofort eine Story. Das Problem: So werden gesellschaftlich relevante Themen wie Arbeit oder Soziales auf ihr Empörungspotenzial reduziert. Über eine beliebte Form journalistischer Arbeitsverweigerung.

Johannes Franzen, uebermedien.de, 17.02.2025 (online)

Zitiert: 20 Jahre European Journalism Observatory

Seit 20 Jahren berichtet das European Journalism Observatory (EJO) über aktuelle Entwicklungen in der Journalismusforschung und den Medienlandschaften Europas. Damit ist es eines der nachhaltigsten Projekte, das der Journalismusforschung europaweit zu mehr Sichtbarkeit verhelfen soll. Anlässlich dieses Jubiläums denken der Gründer des …

Zitiert: Existierende Journalismusforschung muss journalistisch aufbereitet werden

Ich glaube, man kann nicht davon ausgehen, dass alle Journalistinnen und Journalisten so gut Englisch sprechen und so viel Zeit haben, dass sie sich mit Forschung und mit dem eigenen Metier auf Englisch und im internationalen Kontext befassen können. Deshalb war die Idee, die existierende Journalismusforschung journalistisch aufzubereiten und in die einzelnen europäischen Sprachen zu übersetzen. Damals gab es noch nicht solche Übersetzungssoftware, mit der wir heute arbeiten können, und deshalb war die Idee, in jeder Sprache einen bereits journalistisch erfahrenen Doktoranden zu haben.

Stephan Russ-Mohl, ejo-online.eu, 18.02.2025 (online)