Zitiert: Film ist finanziell aus drei Richtungen unter Druck

Die finanzielle Ausstattung der Filme wird immer schlechter, und die Honorare steigen immer weiter durch die große Konkurrenz – Netflix und andere Streamer zahlen oftmals mehr und besser, wenn sie etwas wirklich wollen. Gleichzeitig sind die Drehverhältnisse und die Arbeitszeiten am Set sehr viel strenger geworden. Da drücken Faktoren aus drei sehr unterschiedlichen Richtungen, und am Ende leidet das Arbeitsklima, das Team und auch das Produkt.

Thomas Kufus, sueddeutsche.de, 25.05.2023 (online)

Zitiert: Mich interessiert immer wieder das Neue, Unbekannte

Mich interessiert immer wieder das Neue, Unbekannte und ich bin begeistert, wenn ich mich in einem Thema wiederfinde und mir gleichzeitig etwas bis dahin Fremdes erobern kann. Ursprünglich komme ich vom gesellschaftlichen Drama, jetzt habe ich mir mit meinem letzten Film IN…

Zitiert: Bildung ohne Vermittlung, Vermittlung ohne Filme

„Filmbildung“ wird in Deutschland gern von Politikern, Pädagogen und Film-Interessenverbänden im Mund geführt und ist als Ziel auch gesetzlich verankert. Mit dem Begriff ist aber allzu oft nur eine verschulte Filmlehre und die Zucht eines künftigen zahlenden Publikums gemeint; von einer wirklichen…

Zitiert: Ausbeutung und Willkür, keine Transparenz

Ausbeutung und Willkür sind ein systemisches Problem in der Filmwirtschaft. Wirtschaftshierarchien sind hier besonders steil zu erleben, Transparenz besonders schwer zu erreichen. Eine immer weiter automatisierte statt kuratierte Filmförderung begünstigt diese Bedingungen, weil sie Produzierende zu kurzen Entwicklungs- und Drehzeiten ermuntert, da Qualität kaum gewürdigt und belohnt wird.

Man hätte sicher auch ein Beispiel aus einer weniger prominenten, publikumsferneren Produktion finden können.

Daniel Kothenschulte, fr.de, 08.05.2023 (online)