Zitiert: Autoren von „Babylon Berlin“ gehen zu weit

Was mich ärgert, ist die Art und Weise, wie die letzte Staffel mit den geschichtlichen Fakten umgeht – zumal am Ende der Bogen in die Realität geschlagen wird, indem das historisch verbürgte Schicksal wichtiger Serienfiguren kurz skizziert wird. Das suggeriert dem Zuschauer:…

Zitiert: Krimis bei ARD, ZDF und RTL

Bei Das Erste handelt es sich bei den drei prominentesten Serien um „Tatort“, „Morden im Norden“ und „Rote Rosen“. Beim ZDF sind es „Die Rosenheim-Cops“, „Notruf Hafenkante“ und „Soko Wismar“. Diese Serientitel verdeutlichen ein Merkmal, das kennzeichnend für das gesamte fiktionale Angebot der öffentlich-rechtlichen Programme und der Sender der RTL Group ist: die Bedeutung des Genres „Krimi und sonstige Spannung“ (S. 15)

Torsten Maurer, Media Perspektiven 15/2026 (online)

Zitiert: Nutzungsgewohnheiten TV/Mediathek – kein Genre-Vergleich möglich

Angesichts der referierten Publikumsveränderungen fallen die Veränderungen der vom Publikum präferierten Genres hingegen kaum ins Gewicht: Fiktionale Produktionen prägten auch 2023 die Fernsehnutzung am stärksten – rund ein Drittel der Fernsehzeit wurde Filmen und Serien gewidmet. Erneut folgen Informationsformate wie Magazinsendungen, Reportagen…

Zitiert: Wie Realität in der Fiction redaktionell überarbeitet wird

Eine Kollegin hat einen Krimi im Harz gedreht und erzählte mir, im Hintergrund waren bei einer Einstellung nur kaputte Fichtenwälder zu sehen, alles morsch und tot. Im Nachgang wurde das nachbearbeitet, weil: Das könne man dem Publikum so nicht zumuten. Und ich…

Zitiert: Deutschland einig Krimiland: Brauchen ARD und ZDF über 100 Polizeireviere?

Über 300 Ermittler sind im Einsatz, beim ZDF machen Krimis zwei Drittel des fiktionalen Programms aus. […] Eine im Journal Media Perspektiven veröffentlichte Studie zeigte auf, dass der Anteil der Krimis am gesamten fiktionalen Fernsehen der größten deutschen Sender in den letzten…