Wie man sich gegen eine Filmabgabe wehrt

Die Branchenverbände der Digitalwirtschaft ANGA, Bitkom und eco haben klargestellt, dass sie es ablehnen, als Anbieter von Internetzugängen und Übertragungsplattformen zur Filmabgabe herangezogen zu werden. Die bisher vorhandenen Mittel würden „ausreichen, wenn ihre Vergabe besser organisiert wäre“. Zu diesem Ergebnis komme ein…

Dokumentiert: Warum auch „Besuchermillionäre“ im Kino ihre Kosten (noch) nicht einspielen können

Mathias Schw080316_pa_visitenkarte_4.inddarz, Leiter der Sektion Kino der Produzentenallianz und Jens Steinbrenner, Pressesprecher der Produzentenallianz, haben das Phänomen untersucht, warum selbst die Produzentinnen und Produzenten von „Besuchermillionäre“ oftmals keine Fördermittel zurückzahlen. Um hier Abhilfe zu schaffen, fordern sie einen Korridor für Tilgungsquote: Dem Produzenten sollen von Anfang an 10 % der Einnahmen zustehen. Wir dokumentieren hier den gesamten Beitrag aus dem Produzentenallianz-Magazin (Nr. 19, September 2015, online sowie als pdf)

 

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Frauen in Regie beim Film: Unterrepräsentiert, aber von hoher Qualität

Nur jeder fünfte deutsche Spielfilm (22 Prozent) der Jahre 2009 bis 2013 wurde von einer Frau inszeniert. Diese Filme bestechen allerdings offenkundig durch eine hohe Qualität, denn Filme von Frauen erhalten häufiger Filmpreise und laufen wesentlich erfolgreicher auf Festivals. Dieser Erfolg ist…

Initiative für Regie-Quote bei Sendern und Filmförderung

Eine Quote für die Vergabe von Regieaufträgen und Fördermitteln haben 170 deutsche Regisseurinnen gefordert. In einem Aufruf heißt es:   „Bei den insgesamt 47 geförderten Kinoprojekten war die Regie-Position ausschließlich männlich besetzt. Die Zahlen des DFFF (Deutscher Filmförderfonds) von 2013, der als…

FFA-Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Viel Aufregung vorab um „Nichts“

Die Reaktionen auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts offenbarten die vorher herrschende Nervosität. „Eine solch profunde Bestätigung der Filmförderung in Deutschland war weder in dieser Form noch in dieser Klarheit zu erwarten“, so FFA-Präsident Eberhard Junkersdorf. Doch warum war er sich da vorher nicht so sicher? Ja, warum wurde in den letzten Jahren immer wieder darauf gedrungen, dass das FFG nicht kritisiert werden soll und die Branche möglichst mit einer Stimme spricht? Gab es da doch Angriffspunkte?

Der Richterspruch habe, so Eberhard Junkersdorf, in mehrfacher Hinsicht historische Bedeutung. „Zum einen seien sowohl die erfolgreiche Filmförderung der FFA wie auch das Abgabesystem insgesamt als absolut verfassungskonform bestätigt. Darüber hinaus jedoch hätten die Richter dem deutschen Film eindeutig attestiert, dass dieser ein unverzichtbarer Bestandteil sowohl der nationalen Kultur wie auch als Wirtschaftsfaktor in sämtlichen Auswertungsstufen ist.“ Er rief die Filmwirtschaft dazu auf, „jetzt geschlossen die drängenden Fragen der Zukunft zu lösen.“

Doch gibt es erstens die Filmwirtschaft in Deutschland? Und welches sind zweitens die drängenden Fragen der Zukunft? Weiterlesen FFA-Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Viel Aufregung vorab um „Nichts“