Zitiert: Auswirkungen der Personalisierungsmechanismen werden überschätzt

Insgesamt zeichnet sich anhand der bisherigen empirischen Forschung deshalb ab, dass die impliziten Personalisierungsmechanismen und deren Auswirkungen auf die Bildung von Filterblasen eher überschätzt werden. Die Metaphern und ihre pauschalisierenden Annahmen sind schlicht zu einfach, um evidenzbasiert die tatsächliche Komplexität des gesellschaftlichen…

Zitiert: Gab es diese Filterblasen oder auch Echokammern aber nicht immer schon?

Menschen haben schon immer mit Vorliebe jene Medien genutzt, die ihre eigene Meinung bestätigen. Wenn ich in der Zeitung das lese, was ich ohnehin schon vermutet und angenommen habe, so erzeugt das Sicherheit und kognitive Entspannung. Folglich war und ist Mediennutzung immer…

Zitiert: Ist Social Media von Natur aus asozial?

Zwei Forscher kreieren einen Social-Media-Kanal mit 500 Nutzern und schauen, was passiert. […] Die Studienautoren fanden heraus, dass auch in einer kleinen Simulation eines sozialen Netzwerks drei wesentliche Funktionsstörungen, die soziale ­Medien grundsätzlich hätten, aufträten: ideologische Homogenität, ungleiche Verteilung der Aufmerksamkeit und…

Zitiert: Soziale Medien im Kern asozial

Echokammern und digitale Pranger entstehen nicht erst durch Algorithmen, sondern erwachsen aus der Grundlogik von Plattformen wie „X“ oder „Bluesky“. Soziale Medien neigen dazu, Spaltung und Ungleichheit zu fördern – und daran werden auch verbesserte Algorithmen nur wenig ändern. Darauf deutet eine…

Zitiert: Folgen Alternativer Plattformen für den öffentlichen Diskurs

Links wie rechts haben sich somit nun Alternativen zu den großen Plattformen etabliert, die mehr oder weniger bewusst und offen als digitale Echokammern – oder anders formuliert: politisch homogene Rückzugsräume – fungieren. Es stellt sich die Frage: Ist es ein Fluch für…