Zitiert: Angststarre und Reformunfähigkeit bei SPD und CDU verhindern eine wirkliche Medienreform

In Hintergrundgesprächen klagen CDU-Politiker, in Sachen Medienpolitik in einer Sandwichposition zu stecken. Die Parteibasis begehre zunehmend auf und wolle eine schnelle und radikale Reform der Öffentlich-Rechtlichen. Die CDU-Ministerpräsidenten wollen dagegen ihre Rundfunkanstalten als verlängerte Kommunikations-Werkbank der Staatskanzleien unreformiert behalten. Allenfalls kleine kosmetische…

Klick-Tipp: Zwischen Spardruck und Rechtsruck: Die Zukunft des ÖRR.

Viele Menschen schätzen zwar die journalistische Qualität von Tagesschau und Co., allerdings gibt es auch Kritik. Da wären zum Beispiel die umgangssprachlichen GEZ-Gebühren, seit 2021 Haushaltsabgabe genannt, die vor allem für junge Menschen eine finanzielle Belastung darstellen können. Außerdem verschiedene Skandale rund…

Zitiert: Blaues Auge der Medienpolitik

Der sächsische Landtag hat den Reformstaatsvertrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit knapper Mehrheit ratifiziert. Dass das Vertragswerk nun voraussichtlich zum 1. Dezember in Kraft treten kann, darf für die Medienpolitik jedoch kein Anlass sein, sich auszuruhen, findet Michael Ridder. […] Das Ratifizierungsverfahren…

Zitiert: Aus den grundlegenden Problemen hilft aber dieses Gesetz nicht heraus

Eines davon verstärkt diese Reform sogar: Das Dilemma mit dem Föderalismus. Für die ARD hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Zentralisierung von Verwaltung das effektivste Mittel ist, um Geld zu sparen – vor allem: Geld nicht am Programm zu sparen. Der…

Zitiert: ARD, ZDF und Deutschlandradio unter Niveau

Natürlich gibt es auch heute hervorragende Medienmacher und Publizisten. Doch im Großen und Ganzen vergisst er aus vielerlei Gründen immer wieder seinen Öffentlichen Auftrag und produziert deutlich unter seinem Niveau sinnleere Geschichten. Viele Newsmedien wollen immer weniger aufklären, sie wollen lieber unterhalten, manche wollen Angst schüren, manche auch verwirren. Und dies geht auf Kosten der Glaubwürdigkeit des Journalismus als unserer Aufklärungsinstanz.

Michael Haller, Dankesrede zur Verleihung des „Preises für die Freiheit und Zukunft der Medien“ 2025 8. Oktober 2025, Mediencampus Villa Ida in Leipzig (online)