Zitiert: Ein Grund für die Pattsituation bei ARD, ZDF und Deutschlandradio

All jene, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gern aus dem Weg hätten, freuen sich über die Finanzierungs- und Beitragsdebatte, denn je mehr man die Sender schwächen kann, desto besser, denn damit verlieren sie auch an Bedeutung. Die Beharrungsfreunde, die auch sinnvolle Strukturveränderungen gern…

Zitiert: Warum öffentlich-rechtliche Medien in der Tendenz eher liberal wirken

Dass öffentlich-rechtliche Medien in der Tendenz eher liberal wirken, hat verschiedene Ursachen. Es hat wahrscheinlich damit zu tun, dass liberale Werte in den urbanen und akademischen Milieus, aus denen sich das Personal rekrutiert, stärker verbreitet sind als im Schnitt der Bevölkerung. Vermutlich…

ARD, ZDF und Deutschlandradio nahmen 2024 10,4 Milliarden Euro ein

Die Gesamteinnahmen von ARD, ZDF und Deutschlandradio beliefen sich im Jahr 2024 auf 10,389 Milliarden Euro. […] Das deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunksystem ist damit das umsatzstärkste der Welt. Auf die neun ARD-Anstalten entfallen 7,57 Milliarden Euro an Einnahmen, auf das ZDF 2,54 Milliarden,…

Zitiert: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist „unkaputtbar“

Sein größter Vorteil ist zugleich der größte Nachteil. Dadurch, dass er nicht kaputt zu kriegen ist, ist er nicht reformierbar. Ich sehe es ja: Seit 35 Jahren redet die ARD von Reformen. Die ehemalige Verlagschefin Julia Jäkel, die auch im Zukunftsrat saß,…

Zitiert: Der Meinungskorridor ist tatsächlich enger geworden

Aber meine Lösung sieht nicht so aus, dass man ihn wieder erweitern sollte. Sondern man sollte die Perspektivenvielfalt erhöhen, indem mehr Menschen aus der Gesellschaft ungefiltert zu Wort kommen. Ich möchte kein linkes Politmagazin sehen und auch kein rechtes. Sondern knallharte Recherchen. Ich möchte politische Einschätzungen, die nicht getragen sind von einer Ideologie. Sich zu positionieren in einem politischen Spektrum, halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Auf dieser Basis könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr Vertrauen schaffen.

Jörg Wagner, sueddeutsche.de, 26.12.2025 (online)