Zitiert: Verlage jagen Trends hinterher

Mir fällt generell in Deutschland auf, dass alteingesessene Institutionen eine verunsicherte Identität haben. Wenn man zum Beispiel die Verlagsprogramme von Suhrkamp, Hanser, Rowohlt oder Fischer durchsieht, kann man die nur sehr schlecht unterscheiden. Sie jagen alle, mehr oder weniger widerwillig, denselben Trends…

Zitiert: Jurys und Preise – Gefeiert wird die richtige Haltung

Im Juni dieses Jahres wurde in Hamburg der Deutsche Sachbuchpreis verliehen. In der Jury saß kein einziger Ostdeutscher. Dirk Oschmann, der das erfolgreichste Sachbuch des Jahres geschrieben hat, war nicht mal nominiert. Zur Jury des Deutschen Buchpreises, der in Kürze in Frankfurt…

Zitiert: Deutscher Sachbuchpreis – Bücher unvergleichbar

Wer den Deutschen Sachbuchpreis gewinnen will muss einiges leisten. Neben relevantem Thema und qualitativ hochwertiger Recherche ist erzählerische Kraft gefragt. Sind diese Kriterien überhaupt sinnvoll? […]

Stellt man einem Roman eine Erzählung gegenüber, zielt das Augenmerk auf die literarische Qualität an sich, auf narrative Strukturen und den Stil. Ob aber Sachbuch A oder B besser ist, hängt zu einem erheblichen Teil davon ab, für welches Thema man sich eher interessiert. Und sicher ist, der Erkenntnisgewinn selbst lässt sich nicht bewerten.

Kai Spanke, faz.net, 31.5.2022 (online)