Mehr Kinoproduktionen im ERSTEN?

„Der neue ganzjährige Sendeplatz am Dienstag bietet sicher noch mal spannende neue Möglichkeiten, die Planungen hierfür laufen auf Hochtouren. Unseren Schwerpunkt sehe ich daneben vor allem im Sommerkino in der Primetime und in dem uns wichtigen Kinofestivalplatz am Sonntagabend. Zudem gibt es Kinofilme am Samstagabend und auch im Feiertagsprogramm. Zusammengefasst eine ganze Menge Kino, gern mit dem Trend zur deutschen Kinokoproduktion.“

 

Degeto-Chefin Christine Strobl in Blickpunkt:Film, 38/2015, S. 16 (online)

Medien brauchen „Amt für Faktenchecks und Wahrheitsfindung“

„Im Oktober soll der Bundestag wieder über die geplante Vorratsdatenspeicherung für alle 80 Millionen Bundesbürger beraten. Das erklärte Ziel ist Verbrechensbekämpfung, und zwar in erster Linie die Verhinderung terroristischer Anschläge. Terrorismus wird seit 9/11 als gefährlichstes Risiko offener Gesellschaften betrachtet. Der Anschlag auf das World Trade Center hat 2.753 Menschen das Leben gekostet. 52 % der Deutschen haben „große Angst vor Terrorismus“ (Statista). Weiterlesen Medien brauchen „Amt für Faktenchecks und Wahrheitsfindung“

Die ARD und die Frauenquote für Regie

„Die ARD-Sender setzen auf mehr Regisseurinnen bei fiktionalen Produktionen Die Landesrundfunkanstalten der ARD wollen in den nächsten fünf Jahren in ihren Fernsehfilmen und Serien gezielt den Anteil weiblicher Regiebesetzungen ausbauen“, heißt es in einer Presseerklärung der ARD.

 

„Laut Programmdirektor Volker Herres sollen künftig 20 Prozent der TV-Krimis von Frauen inszeniert werden. Damit reagiert die ARD auf Kritik aus der Branche. Mit gutem Willen allein lasse sich der Anteil weiblicher Regiebesetzungen offenbar nicht ausbauen, so Herres. Die ARD-Sender hätten bereits begonnen, Serienproduktionen gezielt mit Regisseurinnen zu besetze“, berichtet SpOn. Weiterlesen Die ARD und die Frauenquote für Regie

Historie des „Begriffs“ Lügenpresse und aktuelle medienkritische Debatten

Der Vorwurf der Lügenpresse ist nicht neu. Den Vorwurf, die Presse würde lügen, gab es schon vor über 200 Jahren, der Begriff „Lügenpresse“ vor fast genau 100 Jahren erstmals in einer Publikation öffentlich verwendet. Neu ist, in welchem politischen Kontext er gebraucht wird. Spannend ist, dass die Zensur lange als Mittel galt, die Zeitungen vom Lügen abzuhalten.

 

Im Rahmen der Linken Medienakademie hielt ich am Montag, 23.9.2015, in dem Räumen der Humboldt-Uni einen Einführungsvortrag zur Historie des Begriffs der „Lügenpresse“.

 

Vortrag in Langform – das gesprochene Wort war kürzer – zum Download (pdf)

Einzelfallumstände können zur Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung beim Rundfunkbeitrag führen

Dies stellte das Landgericht Tübingen fest. Im vorliegenden Fall fehlte es „aus tatsächlichen Gründen an der alternativlosen und für den Gerichtsvollzieher als Adressaten erforderlichen eindeutigen Erkennbarkeit der Vollstreckungsbehörde, was wiederum zur Aufhebung der angefochtenen Entscheidung führen musste.“ Weiterlesen Einzelfallumstände können zur Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung beim Rundfunkbeitrag führen