Zitiert: Rundfunkbeitrag als Konjunkturprogramm oder Konkursprogramm für die Filmbranche

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind ein existenziell wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Film- und Medienbranche. Sie sind die größten Auftraggeber für uns. Gerade in der aktuellen Krise wäre es fatal, wenn die Sender wegen geringerer Mittel weniger Aufträge vergeben könnten. Ihre eigenen Sparabsichten, wie…

Seit wann die ARD Verlagerungen nach Ostdeutschland plant

(01.03.2020) Der seit Jahresbeginn amtierende ARD-Vorsitzende und WDR-Intendant Tom Buhrow hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Der frühere „Tagesthemen“-Moderator will Deutschlands größte Rundfunkanstalt ostdeutscher machen. Nach jahrelangen Diskussionen um die Verlagerung von ARD-Gemeinschaftseinrichtungen, intern GSEA genannt, in die neuen Bundesländer, sollen jetzt endlich…

Zitiert: Index für Bier steigt schneller als für Rundfunkbeitrag

2005 ging Besaufen noch für 7,25 Euro pro Maß. Die Fischer-Vroni nahm 2019 satte 11,70 Euro. Der Rundfunkbeitrag – früher die Rundfunkgebühr – lag 2005 bei 17,03 Euro. Für 15 Jahre macht das einen Index von 1,61 beim Bier und 1,02 beim Rundfunk. Würde man letzteren Beitrag entsprechend dem Bierpreis erhöhen, läge er heute bei 27,42 Euro.

Die Union-Abgeordneten können sich also entscheiden, was ihnen teurer ist: zwei Maß auf der Wies’n oder einen Monat Information, Kultur, Unterhaltung bei ARD und ZDF.

Steffen Grimberg, taz.de, 12.5.2020 (online)

Zitiert: Wenig Werbung für Dokumentarfilme bei ARD und ZDF

Die Filme müssen ja erst einmal bekannt sein. Sie werden aber nicht ausreichend beworben. Es ist so, dass die Produktions- und auch die Werbebudgets noch an den Sendeplätzen orientiert sind. Für die Produktionen von ‚TerraX‘ steht beim ZDF ein ungleich größeres Budget zur Verfügung als für ein Drittes Programm oder 3sat. Deshalb kann man nicht sagen, Dokumentarfilme sind in der Mediathek gut aufgehoben. Für den PR-Apparat der Sender liegt der Fokus auf der Primetime.

Thomas Frickel, epd medien, 10/20 vom 6. März 2020 (online)

Zitiert: Mehr Plattformstrategie und Vernetzung, weniger Doppelstruktur

Auch in den sogenannten dritten Programmen der ARD gibt es Reformbedarf: Die digitale Welt macht es möglich, dass Nutzer noch gezielter nach regionalen und lokalen Kriterien erreicht werden können. Die Tendenz bei den Dritten dagegen geht dahin, dass sie sich gerne gegenseitig…