Zitiert: Zukunft des Radios

Wenn wir – in der angenommenen Vision 2030 – in einer Welt leben, in der Radio nicht mehr aufgrund von UKW-Frequenzen regional begrenzt ist sondern digital überall nutzbar wäre, stellt sich diese Frage ja automatisch. Dann ist die Situation in der jeweiligen Region eine andere und jeder ARD-Sender kann und muss sogar bei entsprechender Möglichkeit eines neuen Medienstaatsvertrages seinen Gremien selbst vorschlagen, welche Hörfunkprogramme linear einen großen Mehrwert haben und welche Genres besser on-demand aufgehoben sind. Den Anreiz, diese Diskussion zu führen, muss aber zunächst einmal der flexiblere medienpolitische Rahmen liefern.

Tom Buhrow, dwdl.de, 29.03.2021 (online)

Zitiert: Was die ARD unter „sehr, sehr viel Klima-Berichterstattung“ versteht

Der für den Vorabend zuständige Koordinator Christoph Schmidt sagte im vergangenen Jahr, dass „wir schon sehr, sehr viel Klimaberichterstattung in unserer Viertelstunde vor acht haben“. Klimaschutz sei elementarer Bestandteil der drei „vor acht“-Sendungen. Die Aktivisten von „Klima vor acht“ haben die Themenangaben…

Zitiert: Mehr als die Hälfte der Nachrichtenzeit für Corona

In den vier untersuchten Hauptnachrichtensendungen und zwei Nachrichtenmagazinen entfiel demnach in den ersten neun Monaten des Jahres durchschnittlich mehr als die Hälfte der Sendezeit auf Beiträge zum Themenbereich Corona-Krise. Es zeigte sich dabei in quantitativer Hinsicht eine hohe Übereinstimmung zwischen den sechs…

Zitiert: Reformideen für Auftrag der Sender müssen im April auf den Tisch

Die Bundesländer haben ihr Vorhaben, den Auftrag und die Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu reformieren, mit inhaltlichen und zeitlichen Zielen konkretisiert. Die Rundfunkkommission der Länder will nun auf ein zweistufiges Reformverfahren setzen, wie aus dem Beschluss der Kommission vom 17. März hervorgeht.…

Zitiert: Der Mehrwert des Radios als lineares Programm

Ein Radioprogramm zu gestalten ist eine Kunst für sich. Ich konfrontiere den Hörer und die Hörerin mit einem Gesamtfluss von Sendungen – mit interessanten Ideen, guten Übergängen, überraschenden Angeboten und bringe ihm oder ihr damit andere Welten nahe. Wir hören öfter von Hörerinnen und Hörern, die uns schreiben, so etwas wie: „Ich wollte eigentlich schon abschalten, aber dann hattet Ihr eine so wunderbare Sendung, dass ich drangeblieben bin.“ Das zeigt den qualitativen Unterschied zum reinen Nachfrageprogramm etwa in Audiotheken.

Stefan Raue, rnd.de, 13.12.2020 (online)