Zitiert: Staatsnahe sind mit Abstand größte Gruppe in den Rundfunkräten

1947 schlug Rundfunk-Pionier Hans Bredow vor, Aufsichtsgremien zu schaffen, in denen nicht Politiker*innen, sondern Vertreter*innen der „Rundfunkgemeinde“ – er meinte das Radio- und Fernsehpublikum – selbst das Sagen haben. 75 Jahre später ist dieses Ziel nur bedingt erreicht. Zum Beispiel in Sachen…

Zitiert: Vielfalt in den Gremien von ARD, ZDF, Deutschlandfunk und Deutsche Welle (II)

Eine Untersuchung über Dominanz und Marginalisierung in Rundfunkräten und was dagegen hilft. Rundfunkräte sollen die Vielfalt der Gesellschaft in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tragen. Doch diesem Anspruch werden die Aufsichts- und Kontrollgremien der zwölf öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht gerecht. Zum ersten Mal haben wir…

Zitiert: Vielfalt in den Gremien von ARD, ZDF, Deutschlandfunk und Deutsche Welle (I)

Jedoch zeige die Erhebung, dass beispielsweise Bäuerinnen und Bauern (weniger als 1 Prozent der Bevölkerung) genauso zahlreich in Rundfunkräten vertreten seien wie Eingewanderte und ihre Nachkommen (mehr als 27 Prozent der Bevölkerung) und Jäger*innen hätten zahlenmäßig mehr Einfluss auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk…

Zitiert: Das Dilemma der ARD: wenn „Unfehlbarkeit“ zum Hemmschuh wird

Nicht nur die Despoten und Autokraten in Russland, der Türkei oder Belarus verbieten oder drangsalieren in diesen Zeiten die Medien. Auch ausgewiesene Demokratien scheuen sich nicht, Druck auf Medienredaktionen auszuüben. In Frankreich hat nach der Nationalversammlung jetzt auch der Senat dem Regierungsplan…

Zitiert: Was jüngeres Publikum will

[B]esonders die Jüngeren haben sich an opulente und aufwändig erzählte Geschichten gewöhnt und erwarten sie. Man sieht es eben, ob eine Serie mit einem Budget von 50 Millionen Euro oder nur einer Million auszukommen hat. Und hier besteht ein Ungleichgewicht, das uns in den nächsten Jahren noch beschäftigen wird. Die großen US-Streaming-Anbieter wie Netflix haben die Sehgewohnheiten inzwischen bei uns entscheidend geprägt. Sie können als globale Akteure mit einem unglaublichen Budget eine Fülle Programm anbieten. Auch da müssen wir mithalten und auch dabei können Allianzen natürlich helfen.

Christine Strobl, taz.de, 19.7.2022 (online)