Zitiert: Die echte Reform von ARD und ZDF fängt mit den Gehältern erst an

Eine Neubewertung der Intendantengehälter muss also erstens mit einer grundlegenden Reform der Gehaltsstrukturen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbunden werden. Der RBB hat hier auch deshalb Neuland betreten, weil die bisher übliche Altersversorgungszusage für Intendanten nicht für Demmer gilt, ihr wird dafür ein Zuschuss…

Zitiert: ARD und ZDF sind Zwerge unter Riesen

Der ist im digitalen Raum ein Zwerg unter Riesen. Laut Andrees Messungen liegt die gesamte Nutzungszeit des ÖRR am gesamten Nutzer:innenaufkommen gerade mal bei einem Prozent. Dagegen kommt der Alphabet-Konzern, mit YouTube und Google, auf über 18 Prozent. Meta erreicht mit Facebook, WhatsApp und Instagram über 15 Prozent. Auch deshalb finden wir ARD-Krimis auf YouTube-Kanälen. Der ÖRR will uns erreichen, schaufelt sich aber sein eigenes Grab. Denn so bleibt das Nutzer:innenaufkommen auf den Big-Tech-Plattformen konzentriert und der ÖRR abhängig von den Big-Tech-Regeln.

Mandy Tröger, berliner-zeitung.de, 05.09.2023 (online)

Zitiert: Drei Bedrohungen für den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Der eben noch als mächtig und schlangenhaft-vielköpfig beschriebene öffentlich-rechtliche Rundfunk gilt vielen inzwischen als gefährdete Spezies. Die institutionelle Pracht, so wurde am Montagabend im Rahmen des 22. Akademiegesprächs in der Berliner Akademie der Künste in immer neuen Anläufen festgestellt, ist von mindestens…

Zitiert: Die Anstalten sind laut Auftrag keine Kulturveranstalter

Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks lautet: „Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu…

Zitiert: Wie man aus Stillstand Bewegung machen kann

Wer Stillstand zur Bewegung transformieren will, der muss ein Ziel benennen. Der muss darstellen, warum sich die Anstrengung lohnt. Deutschland rettet die Welt: Das ist erstens unglaubwürdig, zweitens anmaßend und drittens zu viel und zu wenig in einem.

Menschen, auch das weiß die Transformationsforschung, sind in der Lage, zwischen Bremse und Gaspedal zu unterscheiden, zwischen Statik und Dynamik. Aber erst dann wird daraus ein Hurra-Moment, wenn es Konsens darüber gibt, was ist – und was sein soll.

Gerhard Matzig, sueddeutsche.de, 30.08.2023 (online)