Zitiert: ARD muss Regionalität definieren

Nun gehört es zu den Zivilisationskrankheiten vieler dritter Programme, dass sie seit Jahren in Sachen Regionalbezug in Therapie sind. Abgesehen von den Regionalnachrichten reicht einE medizinische Expert*in, einE moderierendeR Doc aus dem Sendegebiet als Beweis der Verbundenheit mit der dortigen Lebens- und Sterbenswirklichkeit nicht aus. Bevor die ARD weiter den hippokratischen Eid der Regionalität um ihren Äskulapstab windet, bräuchte es ein Rezept, was Regionalität im 21. Jahrhundert eigentlich heißt.

Steffen Grimberg, taz.de, 25.08.2023 (online)

Zitiert: Tatsächlich haben die Rundfunkklangkörper ein Problem

Und das besteht nicht darin, dass sie nicht gut genug wären. Es besteht darin, dass die Anstalten sich schwer tun, zu definieren, was sie anfangen wollen sollen mit ihren Klangkörpern, wofür das, was sie anbieten, gebraucht wird. Um Sendeplatz zu füllen, schon…

Zitiert: Europas öffentlich-rechtliche Medien leiden unter Zuschauerschwund

Lineare und Video-on-Demand-Dienste gingen in den größten europäischen Märkten um rund 15 Prozent zurück. Die BBC, ARD/ZDF und andere große europäische öffentlich-rechtliche Sender verloren in den letzten sechs Jahren rund ein Fünftel ihrer Zuschauerinnen und Zuschauer, wie eine Studie des Branchenanalysten Ampere…