Zitiert: Probleme der Filmfinanzierung

Nach Angaben von Brancheninsidern sind die Preise für Produktionen deutlich gestiegen. Vor zehn Jahren, sagt ein erfahrener ARD-Redakteur, habe ein „Tatort“ noch 1,5 Millionen Euro gekostet, mittlerweile nähere man sich der Zwei-Millionen-Marke. Inflation, Tariferhöhungen, Intimacy Coaches, Green Producing, all das treibe die…

Zitiert: Schlechte Filme sind auch mit hoher Quote kein „Publikumserfolg“

Man macht es sich eben gern zu leicht. Schlechte oder mittelmäßige Filme waren und bleiben immer vor allem schlechte Filme und können nicht als „Publikumserfolge“ schöngeredet werden. Und natürlich braucht das Fernsehen Filme, die ankommen. Gute Filme und gleichzeitig echte Popularität –…

Zitiert: Viele Redakteure hatten Mut, Verständnis, guten Geschmack

Ich persönlich verdanke dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen fast alles. Aber das Fernsehen ist für mich natürlich nicht nur das System, sondern es sind Personen, gestern und heute. Günter Rohrbach war vielleicht einer der ersten Filmfans in einer Führungsposition, bald darauf auch gemeinsam mit…

Zitiert: „Großes Versagen“ von ARD und ZDF?

Was hätte die ARD im Umgang mit Höcke besser machen können? Geht es nach Raschke, hätte sie den AfD-Politiker gar nicht erst einladen sollen. Der Politikwissenschaftler fordert „keine Live-Berichterstattung von Rechtsextremen für Rechtsextreme“. Damit meint er, dass Medien zwar über AfD-Politiker berichten…

Zitiert: Verpufft die Reformenergie für die Öffentlich-Rechtlichen?

Vor allem aber ist ziemlich offensichtlich, dass die Reform der Sender erst einmal ruhen dürfte, sobald die Beitragsklage in Karlsruhe eingereicht ist. Bei den Reformstaatsverträgen, die eigentlich ein Sanierungsplan für ARD und ZDF sind, wäre der Druck für unbestimmte Zeit erst mal raus, die Erneuerung gescheitert.

Claudia Tieschky, sueddeutsche.de, 23.08.2024 (online)