Zitiert: War wirklich der Lärm das Problem beim Sommerinterview?

Interviews beruhen immer auf einer Vereinbarung: Die Interviewte bekommt eine Plattform, im Gegenzug muss sie Fragen beantworten. Wenn Weidel jedoch nur immer wieder von Bürgergeld und Migration redet und einen Großteil der Fragen nicht beantwortet, dann bricht sie diese Vereinbarung. Wer ohne…

Zitiert: Nicht minder problematisch ist das Verhalten der beteiligten Institutionen

Die ARD, die das Interview trotz der massiven Störungen fortsetzte, machte sich zum Komplizen eines Spektakels, das journalistischen Standards spottet. Die Berliner Polizei, die tatenlos zusah, während eine nicht angemeldete Demonstration ein öffentlich-rechtliches Interview störte, versagte bei ihrer Aufgabe, die Pressefreiheit zu…

Zitiert: Weidel-Störer verteidigen Aktion bei Sommerinterview

Die Gruppe Zentrum für Politische Schönheit hat den Vorwurf, mit ihrer Störaktion beim ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel möglicherweise eher der AfD genutzt als geschadet zu haben, zurückgewiesen. „Diese Angst muss man ein Stück weit loswerden, wenn man die AfD bekämpfen will“,…

Zitiert: Interviews mit AfD-Politikern

Die Frage der Fakten bestimmt (…) unsere Haltung zu Interviews mit Spitzenpolitikern der AfD. Wir führen sie nicht, weil wir wissen, dass wir mit Un- und Halbwahrheiten rechnen müssen, manchmal mit Unwahrheiten, die wir nicht sofort in der Gesprächssituation entlarven können. Würden diese Politiker im Autorisierungsprozess auf den Unwahrheiten bestehen, würden sie unwidersprochen im SPIEGEL erscheinen und wie Fakten wirken. Das wollen wir nicht.

Dirk Kurbjuweit, spiegel.de, 17.07.2025 (online)