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Zitiert: Das Problem heißt Rechtsextremismus und nicht Migration

Die neuesten Investigativ-Recherchen über die AfD zeigen schwarz auf weiß, welche Gefahr der erstarkende Rechtsextremismus darstellt. Diejenigen, die davon besonders bedroht sind, kommen in den Medien dennoch viel zu selten zu Wort – dabei sind wir ca. 25 Prozent der Bevölkerung.

Es braucht dringend ein Umdenken in Redaktionen, denn das bedrohlichste Problem für unsere Gesellschaft lautet Rechtsextremismus und nicht Migration. Höchste Zeit, sich von den rechtspopulistischen Framings zu verabschieden und sich in der Themensetzung auf reale Gefahren zu besinnen.

Neue deutsche Medienmacher:innen, 22.01.2024 (online)

Zitiert: Medienpolitik ließ Sender wachsen

Das Angebot ist über Jahre gewachsen. Aber eben mit dem Segen der Politik. Die Länder erteilen letztlich über Staatsverträge die Aufträge an ARD und Co. Sie könnten sie reduzieren. Doch dann müssten Landtage eben auch über den Abbau von Jobs entscheiden. Funkhäuser sind ein Standortfaktor und große Arbeitgeber. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein hohes Gut. Aber er ist leider auch: schwer reformierbar.

Thilo Alexe, Sächsische Zeitung, 19.01.2024 (online)

Zitiert: Wie steht es um die Zukunft des Hörspiels?

Die Hörspielkunst steht heute, kurz vor ihrem hundertjährigen Bestehen, auf wackligen Füßen. Der Berliner Kultursenat hat die Förderung des Hörspielfestivals erstmals abgelehnt, der Bayerische Rundfunk kürzt sein Kulturprogramm der Radiowelle Bayern 2 unter dem lautstarken Protest der Künstler, und eine Reihe von Autoren prangert die ARD an, weil die niedrigen Honorare für Hörfunkproduktionen diese zu einer „zunehmend prekären Tätigkeit“ mache. Zeit für eine Bestandsaufnahme also. Hat das Hörspiel überhaupt noch eine Zukunft? Oder hören wir künftig nur noch Podcasts auf Spotify, Audible und Co.?

Kira Kramer, faz.net, 19.01.2024 (Paid, online)