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Zitiert: Medien lieben es, Menschen in Generationen einzuteilen. Dabei ist das Humbug

Medien lieben Generationen. Denn das Thema ist auf der einen Seite so universell, dass sich einfach jeder Mikrotrend und jede Alltagsbeobachtung ohne großen Rechercheaufwand daran aufhängen lassen. Zum anderen polarisieren Texte dazu genau in jenem Maße, wie Online-Redaktionen es mögen. Also nicht…

Zitiert: Meta, Google, Musk – Befreit das Netz

Wissenschaftliche Messungen können beweisen, dass die wahrgenommene Vielzahl von Angeboten und Domains im Netz eine Fata Morgana ist. In Wirklichkeit ziehen die digitalen Monopole der großen Netzkerne (GAFAM, also Google, Amazon Facebook/Meta, Apple und Microsoft sowie Tiktok) den Großteil des digitalen Verkehrs…

Zitiert: Die AfD hat Tiktok kapiert und erobert

Der Algorithmus von Tiktok begünstigt nicht nur Radikalisierung, sondern er beschleunigt sie auch. Extremisten betreiben höchst professionelle Radikalisierungskampagnen, in die sie viele Ressourcen stecken. Im Beliebtheitsvergleich politischer Parteien auf Tiktok hält die AfD inzwischen einen Marktanteil von 72 Prozent. Diese Vormachtstellung ist…

Zitiert: Noch viel zerstörerischer sind die Effekte der Monopole auf dem Markt der Medien

Die analogen Medien schrumpfen, die digitalen Medien übernehmen. Damit schaffen wir eine pluralistische Medienwelt ab und ersetzen sie durch eine monopolistische Ordnung, die im Gegensatz zu den Prinzipien unserer demokratischen Verfassung steht. Die Dominanz lässt sich daran erkennen, dass schon jetzt in…

Zitiert: Theater beim ZDF (II)

Wir stellen uns die Frage, bei welcher Inszenierung funktioniert Fernsehen wirklich? Wir haben ja nicht die reine Abbildung im Sinn, sondern dass wir möglichst gemeinsam mit den Theaterregisseurinnen und -regisseuren das Stück speziell für die Kameras inszenieren: ohne Publikum aufzeichnen, mit den Kameras auf die Bühne gehen – mitten hinein ins spielende Ensemble. So dass die Schauspielerinnen und Schauspieler in die Kamera sprechen. So kann man einen Mehrwert schaffen über die reine Abbildung hinaus.

Meike Klingenberg, sueddeutsche.de, 09.02.2024 (online)