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Zitiert: Viele, die Journalismus machen, sollten den Beruf jetzt dringend lernen

Die gestern noch zahlenden Kundschaften sind geflutet mit Gratis-Aufregung, aggressive Stümperei wird als Journalismus mit höherem Unterhaltungswert konsumiert. Und zerstört die herkömmlichen Geschäftsmodelle: Pro7 streicht 430 Stellen, der RBB 250, bei RTL wird der Kauf von Sky „Synergien“ bringen und drumherum schrumpft vieles mehr. Den Rest besorgt dann die zweite Welle – der anbrechende Durchmarsch von KI. Wahrscheinlich wird es leichter, Influencer und Schwallhuber zu professionalisieren – als einen Journalismus zu lernen, für den es nur schwindendes Publikum gibt.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 26.10.2025 (online)

Zitiert: Links-Rechts-Schema im Journalismus

Für mich funktioniert Journalismus im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht nach einem Links-Rechts-Schema. Mit solchen Kategorien kann ich nicht viel anfangen. Journalismus ist ein Handwerk, das klaren Standards folgt. Darauf will ich die Debatte zurückführen.

Hendrik Lünenborg, dwdl.de, 29.10.2025 (online)

Zitiert: ARD will lokale Debattenräume ersetzen

Wir wissen aus aktuellen Studien, dass rund drei Viertel der Menschen in Deutschland die Sorge haben, dass unsere Gesellschaft auseinanderfällt. Noch mehr, nämlich 82 Prozent der Menschen, erwarten explizit vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die Rolle des gesellschaftlichen Kitts auszufüllen. Heißt für uns: wir…

Zitiert: Aus den grundlegenden Problemen hilft aber dieses Gesetz nicht heraus

Eines davon verstärkt diese Reform sogar: Das Dilemma mit dem Föderalismus. Für die ARD hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Zentralisierung von Verwaltung das effektivste Mittel ist, um Geld zu sparen – vor allem: Geld nicht am Programm zu sparen. Der…