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Zitiert: Wie der Wissenschaftsjournalismus in die Krise geriet

In vielen Wissenschaftsredaktionen werden Recherche und Kompetenz abgebaut. Das hat mitunter ernste gesellschaftliche Konsequenzen. […] Aber seit einiger Zeit ist das ganze Projekt Wissenschaftsjournalismus in die Krise geraten. Das hat mehrere Ursachen. Eine ist sicherlich im Abbau des Wissenschaftsjournalismus bei den öffentlich-rechtlichen Medien…

Zitiert: Diskrepanz zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung

Steile These zur angeblichen Diskrepanz zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung. Im digitalen Zeitalter trifft das einfach nicht mehr den Punkt. Es gibt so viele veröffentlichte Meinungen. Auch zum Thema Neutralität ließe sich viel sagen, das Wort kommt zum Beispiel in unserem Auftrag…

Zitiert: Unabhängigkeit

Würden Google, Amazon oder Microsoft plötzlich ihre Services abstellen, bräche hierzulande Chaos aus. Wir müssen europäische Alternativen entwickeln. So wie wir uns nach Putins Angriff auf die Ukraine unter großen Mühen von russischem Gas unabhängig gemacht haben, müssen wir auch unabhängig von amerikanischen Servern und Services werden.

Udo Müller, t-online.de, 30.01.2026 (online)

Zitiert: Rechterückbehalt beim Film

Wir brauchen einen Rechterückbehalt, wie wir ihn auch politisch fordern – in Anerkennung der kreativen Leistung und des Produktionsrisikos der Produzentinnen und Produzenten. Um ein Unternehmen auf eine gesunde, breite Basis zu stellen, geht es nicht ohne Rechte. Ich vergleiche das immer gern mit der Produktion eines Stuhls: Wenn mein Design dem Kunden gefällt, kauft er den Stuhl und bezahlt dafür hundert Prozent der Herstellungskosten plus die eingerechnete Marge. Trotzdem gehören Entwurf und Prototyp weiterhin mir. Hier braucht es eine faire Aufteilung.

Sabine de Mardt, dwdl.de, 04.02.2026 (online)